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Die Wahrheit, so hard to find...

2020.07.12 23:34 BaxterWorks Die Wahrheit, so hard to find...

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Meinung

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,
geht euch das genauso? Man weiß nicht mehr, was man glauben kann und was nicht. Entweder entpuppt sich eine Nachricht als Fake-News oder sie stammt von einer Verschwörungstheorie. Das Wort allein löst bei mir schon langsam einen Brechreiz aus.
Die ganze Welt ist im Corona-Trauma und die ganze Welt hat nur ein Thema. Wen wundert es, dass ganz abenteuerliche Theorien die Runde machen, wenn die Menschen in weiten Teilen der Welt weggesperrt werden, Angst geschürt wird und die leeren Innenstädte einen gruseligen Eindruck vermitteln. Von einer Freundin aus Mexiko höre ich, wie rigoros Polizei und Militär darauf achten, dass die Ausgangssperren befolgt werden. Dort spannt keiner Rettungsschirme auf.
Die Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Sendern empfand ich als ganz schlecht, unkritisch, Angst schürend und arrogant gegenüber den Andersdenkenden. Wenn man für eine andere Meinung bereits zum Rechten, zum Spinner und Verwirrten erklärt wird und man sich in den Beiträgen fragt, ob diese Leute eine Gefahr sind. Als Unterstreichung kommen Interviews von unvorbereiteten Wehrlosen, die dem Zuschauer signalisieren sollen, dass wenig Verstand im Spiel ist. Die alternativen Medien werden pauschal ihrer Glaubwürdigkeit beraubt, denn da sind ja die Verschwörungsgläubigen zuhause.
Das ist zu einfach. Ich glaube nicht an eine heimliche Weltregierung, aber auch nicht, dass in der WHO Heilige sitzen. Es ist die Spur des Geldes, die mich zu den Fragen treibt. Wieso verdient Bill Gates mit oder in der Krise Geld, was ist das für ein Patent seiner Stiftung? Was macht die Pharmaindustrie und welche Interessen hat sie hier konkret?
Diese ganzen Interessen liegen nicht offen. Geld regiert die Welt. Man muss mit viel Halbwissen auskommen. Es darf sich doch keiner wundern, wenn man z.B. eine generelle Impfpflicht ablehnt, noch bevor sie richtig spruchreif wird, weil die genau von diesen genannten vernebelten Interessen umwoben ist. Es glaubt doch kein Mensch mehr, dass uns da irgendwer was Gutes will.
Mit der Zeit ist das Bild im TV wieder etwas schärfer geworden, zumindest das ZDF hegt wohl Zweifel an dem eingeschlagenen Kurs. Ein kurzer Clip von Berlin Direkt.
Die Fleischindustrie bekommt gerade Auflagen, endlich, auf einmal klappt das. Nicht weil uns die Angestellten Leid tun, wir finden es unappetitlich, wenn Leute mit Viren unser Essen anfassen.
Es fehlt an Vertrauen. In die Pharmaindustrie schon lange, die WHO verspielt gerade einen Rest, die Politik hat eine gute Chance vermasselt und die Öffentlich-Rechtlichen?
Sehr unterschiedlich in meiner Betrachtung. Es gibt immer noch gute Dokus und auch brauchbare Talkrunden. Ich fände es sehr gewinnbringend, wenn man dort noch kritischere Meinungen hören würde, und was ich noch wichtiger fände, wäre eine Art Aufarbeitung des Gesagten.
Es sind doch nicht alle gleich Verschwörungstheoretiker, nur weil sie misstrauisch gegenüber der Obrigkeit sind. Aufarbeitung und Entlarvung von Wahrheit und Trug sind viel überzeugender als Diffamierung. Abgesehen davon, ist es gar nicht so leicht, jede Theorie als Verschwörungstheorie zu identifizieren. Es ist ja nicht immer so abstrus, wie bei Xavier Naidoo oder bei der klassischen Bielefeld Verleugnung. Sowas bringt mich eher zum lachen.
Am Beispiel Gates kann man das Dilemma festmachen. Die Gerüchte sagen, der will alle impfen lassen und es gibt Implantate, die uns irgendwie schaden. Der erste Teil ist unstrittig, wenn ich mich richtig erinnere, kommt diese Idee von Bill Gates selber. (ausgesprochen auf einer Präsentation). Das zweite interessiert mich erst mal nicht, halte ich für ein Märchen oder eine Vision eines Geschäftsmannes, der, wie ein Freund neulich anmerkte, viel Erfahrung in Wettbewerb und Verdrängung von Mitbewerbern hat. Das kann man nicht abstreiten.
Für mich stellt sich eine andere Frage. Warum vergeben wir europäische Patente auf Wirkstoffe und Bestandteile der Natur? Und wenn man schon auf solche Ideen kommt, warum sorgt man nicht dafür, dass Medikamente oder eigentlich alles, was die öffentliche Hand mit Steuergeldern fördert, auch in Teilen der Öffentlichkeit zu Gute kommt?
Für mich sind die Gerüchte, das Teilwissen und die wenigen Fakten genug, um das als Grund anzusehen, die Rahmenbedingungen zu prüfen und dafür zu sorgen, dass Forschung nicht nur Einzelnen zu Gute kommt. Wäre ich Bruce Allmächtig und zuständig für die Gesetze, könnte ich zwar über so ein Vorgehen, dass man Bill Gates Stiftung nachsagt, die Nase rümpfen. Gleichzeitig wäre mir aber bewusst: Mist, da ist eine Schwäche in meinem System, die frech aber gerade noch legal ausgenutzt wird. Das würde ich entsprechend überarbeiten. Schade, bin ich nicht.
Es wäre sehr spannend, wenn z.B. Sarah Wagenknecht, der ich eine gute Einschätzung und Übersicht der Lage zutraue, in Regierungsverantwortung wäre. Sie benennt meiner Meinung nach die richtigen Baustellen. Dr. Püschel, der schon kurz bei Berlin Direkt zu hören war, muss man besondere Aufmerksamkeit schenken, weil der und sein Hamburger Krankenhaus, Untersuchungen an etwa 100 Corona-Opfern machen konnte.
https://www.youtube.com/watch?v=170lOpoIu-k
Ich hab im Netz sehr viel deutlichere Worte gefunden, mich trotzdem für dieses Statement entschieden. Ich hoffe, ihr hattet Lust und Zeit die ARTE Doku aus meinem letzten Artikel zu sehen und habt eure eigenen Schlüsse gezogen. Ich hab es schon früher so ähnlich formuliert: Am Anfang war die Reaktion der Politik menschlich, geradezu beseelt. Als Merkels Runde zerbröselt ist, wurde das alte, hässliche Gesicht der Macht- und Wahlkämpfer schnell wieder sichtbar. Für mich hat das nichts mit dem Föderalismus zu tun. Wenn man gemeinsam aus dem Treffen gegangen wäre und hätte gemeinsam verkündet, ab jetzt sind die Regelungen regionaler und nicht mehr so einheitlich, ich hätte es ok gefunden. Aber sowohl Laschet, als auch Söder beschließen gemeinsam mit der Kanzlerin was, um am nächsten Tag was ganz anderes zu verkünden. Ränkeschmiede unter sich.
Söder hat sogar die Größe, die Verantwortung auf die Virologen zu schieben. "Die müssen uns die Zahlen liefern und die Grenzen festlegen".
Da wir ja jetzt alle Fachleute sind, sei die Frage gestattet, warum nutzen wir unsere Testkapazitäten nur zur Hälfte? Wir zeigen mit dem Finger auf andere Länder und kommentieren Zahlen aus armen Ländern mit: das ist bestimmt falsch, die testen ja kaum. Warum dauert in diesem unserem Lande die Handy-App so lange. Kommt die überhaupt noch oder will man lieber nicht so genaue Werte?
Warum ändert man an dem R Wert rum und macht die anscheinend komplexe Methode noch undurchsichtiger. Wenn es hier um Daten aus einem Sportwettbewerb gehen würde oder um Wahlen, dann hätte man vermutlich Zahlen für jeden Blickwinkel oder man hätte den alten R Wert als Referenz immer noch weiter geführt. Man möchte eine solche Transparenz nicht, anders ist das nicht zu erklären.
Es sind sicher nicht alles verrückt gewordene Mediziner, die den Weg der Isolation kritisieren und in diesem Zusammenhang unser Immunsystem erwähnen. Isolation macht krank, das weiß man schon sehr lange. Der fehlende Austausch von Organismen und was weiß ich, was so herum flattert, der im Alltag statt findet, ist demnach wichtig und stärkt unsere Abwehrkräfte, die wir jetzt ganz dringend brauchen.
Ja, aber die vielen Toten und die Bilder aus New York?
Das sind unsere Fleischfabriken, über all dort, wo die Bedingungen so sind, wie ich sie mir in Slums und Flüchtlingslagern vorstelle, scheint das Virus erfolgreicher zu sein. In New York ist das Elend auch nicht überall gleich, genau wie in Rio.
Solche Zustände kennen wir hier nicht, bzw. nicht in dem Ausmaß. Wir sind nicht disziplinierter, als unsere Nachbarn, wir haben die gleiche Angst. Und nach meiner Meinung ist das auch in Berlin ein Thema. Jetzt stellt euch mal vor, ihr habt das alles entschieden und schon viel Schaden angerichtet und ihr gewinnt mehr und mehr die Überzeugung, oha, das war teuer. Es würde jedem schwer fallen, das sich und anderen einzugestehen. Und typisch für die Politik wäre es außerdem noch.
Das Virus ist da, es ist fies, weil unsichtbar, fast unberechenbar, weil unbekannt. Deswegen war Phase 1 richtig, das ist meine Überzeugung nach wie vor. Erste Erkenntnisse zeigen, was funktioniert hat und wo wir hilflos sind. Abstand halten und vermehrte Handhygiene reicht aus, um in der Gesellschaft zu leben. Aber unsere Altenheime und ähnliche Einrichtungen sind stark gefährdet, hier reicht das, was wir unseren PflegerInnen und anderem Personal an Schutz geboten haben, nicht aus.
Das Virus ist an der Stelle fast aufklärerisch unterwegs. Es findet die Schweinereien, die wir selber zulassen und nutzt, wie in New York, die Orte besonders gerne.
Es gibt Epidemiologen und Virologen, die sagen, es ist bereits zu spät, wenn wir merken, es (das Virus) ist da und wir haben schon Kranke. Dann kann man eine Ausbreitung nicht verhindern, soll heißen, wir merken Welle 1 nicht unbedingt, Diese Wissenschaftler sagen auch, es wird keine zweite Welle geben (das wäre für sie die dritte Welle). Die Verbreitung und die vermutete Herdenimmuninät ist bereits da. Wir hätten längst klarere Zahlen haben können. Auch hier kann man nur zu dem Schluss kommen, das es nicht gewünscht ist, mehr zu wissen.
Eines Tages kommt auch das ans Licht.
Tom
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2020.04.08 09:17 Zakath87 Broadcast April 2020

So, ich hoffe ihr habt alle euren Weinrausch ausgeschlafen und seid schon wieder aufnahmefähig ;)

Die aktuelle Monatssendung des Broadcast steht unter dem Motto: „Du bist kostbar für Jehova“.
Und auch wenn der geübte PIMO/POMO wissen wird, worauf das Ganze hinausläuft, will ich im Folgenden mal wieder meine Gedanken dazu kundtun (wörtliche Zitate sind in Fettdruck gehalten):
Zu Beginn bekommen wir mal wieder eine klassische Lebenserfahrung zu sehen, die uns vermitteln soll, dass mit der richtigen Religion alles möglich ist:

Erfahrung Juan Pablo Sermeno
Er beginnt mit: „Als Kind willst du einfach nur glücklich sein“ und schildert dann in der Folge seine tragische Kindheit in Armut mitsamt alkoholkranken Vater. Und wie neidisch er doch auf die reicheren Verwandten aus den USA war. Sie schienen so glücklich zu sein.
„So ein Leben wollte ich auch für uns. Ich war damals Neun Jahre alt. Ich hab meine Mutter und die ganze Familie verlassen und bin in die Vereinigten Staaten gegangen.“
Mit neun? Wie haben sich das er und seine Familie vorgestellt? Dass er da mal auf die Schnelle einen Job in einer Anwaltskanzlei erhält?
Jedenfalls war sein weiterer Werdegang vorhersehbar:
„Dort habe ich in einem ziemlich üblen Viertel gewohnt. Und weil ich lernen wollte, wie ich mich verteidigen kann, bin ich in einen Boxverein gegangen.“
Dem erfahrenen Zeugen wird während der Erzählung natürlich durch bedrohlich-weltliche Melodie vermittelt, dass das hier kein gutes Ende nehmen wird. Auch wenn es erst nicht den Anschein macht.
„Leo, der Trainer, war wie ein Vater für mich. Er hat immer versucht uns Jungs zu helfen. Raymond hat auch in dem Verein geboxt. Er war mein Freund. Wir haben uns wirklich gut verstanden. Er hat mich respektiert und mich beschützt. Ich hab so viel Zeit mit Raymond und dem Verein verbracht, dass sie irgendwann wie meine Familie waren“
Dieser Leo scheint mir ein guter Mensch zu sein, wenn er sich offensichtlich die Zeit nimmt, Kindern und anderen Härtefällen, durch Boxen auf andere Gedanken zu bringen. Aber natürlich ist es schon an sich verwerflich, dass er ihnen Kampfsport beibringt, statt einer soliden Wachtturm-Kenntnis.
Und dass ein „Raymond“ ein schlechter Einfluss sein würde, sollte auch niemanden überraschen...
„Raymond war eine Art Vorbild für mich, weil er so viel Geld hatte. Er hat Drogen verkauft.“
Natürlich….unser Juan ist schon jetzt mit Gewalt und Drogen in Kontakt gekommen. Dass der Sex noch fehlt ist wahrscheinlich nur seinem Alter geschuldet.
„ich wusste genau, dass es nicht richtig ist, aber irgendwann hab ich auch damit angefangen.“
Nur zur Info: Er muss hier zwischen 10 und 15 gewesen sein.
„Eines Nacht ist ein Deal schief gelaufen: Raymond wurde umgebracht“ was den alten Erzähler-Juan zum Grinsen bringt. WTF!
Aber das war offensichtlich dann doch ein heilsamer Schock, so dass er sich wieder nach mütterlicher Geborgenheit sehnte.
„Ich hatte meine Mutter und meine Geschwister schon 6 Jahre nicht mehr gesehen“
War das nicht eigentlich schon immer schwierig als Mexikaner in die USA ein-und wieder auszureisen? Juan hat offensichtlich einen guten Draht zu den Einwanderungsbehörden.
„Meine Mutter hatte angefangen mit Zeugen Jehovas die Bibel zu studieren. Das hat ihr geholfen, mit all den Problemen besser zurecht zu kommen. Sie hat so eine Ruhe ausgestrahlt. Sie war glücklich. Mir wurde klar, dass ich genau das auch haben wollte.“
Das ist natürlich schön, aber es erstaunt doch, dass das Bibelstudium scheinbar auch gleichzeitig jegliche Finanz- und Alkoholproblematik beseitigt hat. Jehova kann einfach alles.
„Ich dachte auch an meine Freunde im Verein. Ich wollte ihnen unbedingt erzählen, warum unser Leben so schwer ist.“
Genau: „Du Pablo, du lebst in bitterer Armut, weil wir einen Gott haben, der erstmal seine Herrschaft legitimieren muss. Bis dahin müssen wir halt alle leiden. Aber du kannst dir sicher sein, dass er dich bis dahin nicht vernichten wird, wenn du für ihn arbeitest.“
„Aber leider haben sie sich gar nicht dafür interessiert“
Natürlich, dafür waren sie einfach von Anfang an zu „weltlich“.
„Mein Trainer Leo meinte, dass ich ja keine Drogen mehr verkaufen müsste. Er würde mir helfen Profiboxer zu werden“
Ist doch nett, dass er ihm auch andere Karrieremöglichkeiten eröffnet. Er will seinen Schützling zu einem Star machen. Wenn nicht sogar zu einem Superhelden. Und jeder Superheld braucht nun mal einen klangvollen Namen:
„Er gab mir sogar einen Spitznamen. Ich war……. DER BIBEL-JUNGE“
So und um euch einen Ohrwurm verpassen:
Na na na na na na na na na na na na na na na na… BIBLE BOY!
Aber da Juans Eltern im Gegensatz zu denen von Bruce Wayne noch lebten geht er natürlich erstmal zurück.
„Ich bin zurück nach Mexiko und habe angefangen die Bibel zu studieren und mein Leben zu ändern.“
Was hatte er in seinem Alter denn schon groß zu ändern? Doch eigentlich nur seine Anschrift.
„Jehova wurde mein Vater. Ich war ein Teil seiner Familie und hab mich geliebt gefühlt. Mein Leben mit Jehova ist einfach unbeschreiblich.“ Und weiter „Viele Jahre später hat sich auch mein Vater taufen lassen. Jehova war so gut zu mir und meiner Familie“
Jetzt wird es richtig emotional: Während Juan davon erzählt, wird das erste Mal in eine besonders nahe Kameraeinstellung gewechselt. Und warum? Natürlich weil man publikumswirksam seine Tränen einfangen möchte.
Das Schlimme ist, dass dies und die dazugehörige musikalische Untermalung mal wieder zu einer erfolgreichen Manipulation der meisten führen wird.
„Jehova hat mich so gesegnet“
Und wie er ihn wohl gesegnet hat? Die Bilder verraten uns, dass er Dank Jehova im Predigtdienst und anderen theokratischen Aktivitäten aufgehen darf.
Ich hab eine wunderbare Frau und echte Freunde. Ich darf im Bethel dienen“ und „Jehova hat meinem Leben einen Sinn gegeben.“
Wie doch jede Erfahrung mit diesem oder einem ähnlichen Satz endet.

Jetzt kommt es zu den eigentlichen Ausführungen des Moderators:
„Hab ich schon erwähnt? Das Thema lautet: Du bist kostbar für Jehova“
Info: Er hat es zu diesem Zeitpunkt schon viermal erwähnt und wird das noch ein Dutzend weitere Male tun.
„Das dürfen wir nie vergessen! Warum? Hier drei Gründe:“
„Erstens: Satan möchte uns glauben machen, dass Jehova uns nicht liebt und unseren Dienst nicht schätzt“
Also die eine imaginäre Person redet uns ein, dass uns die andere imaginäre Person nicht mehr liebt.
Teuflisch.
„Zweitens: Wenn wir es nicht leicht haben oder Schlimmes durchmachen mussten, ist es wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass wir kostbar für Jehova sind“
Also wenn z.B. die oben genannte imaginäre Person nicht auf unsere Gebete reagiert liegt das auf keinen Fall an mangelnder Wertschätzung.
„Und drittens brauchen wir die Gewissheit, dass Jehova uns liebt, weil wir in unserer Unvollkommenheit dazu neigen negativ zu denken“
Tja warum ist das wohl so? Wenn sich jemand für Psychologie interessiert, kann ich es nur empfehlen sich in die sogenannte Doppelbindungstheorie einzulesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbindungstheorie und https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbotschaften
Vereinfacht gesagt:
Die Doppelbindungstheorie beschreibt eine gestörte Art der Kommunikation mit gegensätzlichen Aussagen.
Zum Beispiel wenn eine Mutter „Ich hab dich lieb“ sagen würde, aber dem Kind gleichzeitig einen kalten Blick zuwirft.

Wikipedia: „Eine solche Kommunikation erzeugt beim Empfänger Verwirrung, Unsicherheit, Stress und kann, wenn Doppelbotschaften häufig verwendet werden, unter Umständen den Empfänger dieser Botschaften langfristig krank machen oder schwere Beziehungsstörungen auslösen. Doppelbotschaften können in manipulativen Beziehungen dazu eingesetzt werden, den Partner ins Unrecht zu setzen, zu kritisieren, abzuwerten, zu verunsichern (und letztendlich zu schwächen), da dieser nicht richtig handeln kann und zwangsläufig gegen eine der beiden Botschaften verstoßen muss. Doppelbindungen können in der Eltern-Kind-Beziehung bei der Entstehung von Bindungsstörungen eine wichtige Rolle spielen, z. B. bei emotionaler Vernachlässigung oder emotionaler Misshandlung, im Rahmen von Kindheitstrauma oder kollusiven Beziehungsmustern in partnerschaftlichen Beziehungen zur Erzeugung bzw. Festigung von Machtstrukturen, Abhängigkeiten oder beispielsweise in pathologischen „Borderline-“ oder „narzisstischen“ Beziehungen.“

Meines Erachtens ist die gesamte Kommunikationstrategie der Organisation darauf ausgelegt, einem einerseits zu versichern, dass man geschätzt wird, aber andererseits eigentlich nicht genug für Jehova tut.
Das sieht man auch an so Aussagen wie:
„Einige machen sich immer noch Vorwürfe über Fehler aus der Vergangenheit“
Einerseits wird uns immer gesagt, dass Jehova einem vergeben hat….aber es wird dann doch immer wieder versucht einen solchen „Fehler“ wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Das gleiche Schema findet man auch an den folgenden Beispielen, die der Moderator offensichtlich aus einem alten Wachtturm von 1995 (https://wol.jw.borg/de/wol/d/r10/lp-x/1995926) vorliest:
„Zum Beispiel schrieb jemand: Satan geht sehr geschickt vor, wenn er sogar Personen, die Jehova lieben, dazu bringt, sich für wertlos und nicht liebenswert zu halten. Ich fühlte mich der Liebe Jehovas nie würdig; deshalb versuchte ich, im Dienst für ihn immer noch mehr zu tun, um so seine Liebe zu verdienen. Aber ich tat es, weil ich mich schämte und Schuldgefühle hatte. Ganz gleich, wie viele Stunden ich im Dienst einsetzte und wie vielen Menschen ich half, nie war ich damit zufrieden. Ich sah nur meine Unzulänglichkeit“
und
„Ein Bruder schrieb: Ich stamme aus einer Familie, in der es an Liebe fehlte. Oft wurde ich verächtlich behandelt, gehänselt und ausgelacht. So kam ich mir schon in jungen Jahren wertlos vor. Von meiner Vergangenheit sind tiefwurzelnde Gefühle zurückgeblieben, die mich niederschmettern, wenn eine unerfreuliche Situation entsteht. Als ich aufhörte, als Versammlungsältester zu dienen, hatte ich wie gewöhnlich das Empfinden, versagt zu haben — vor Gott, vor meiner Familie und vor den Brüdern in der Versammlung“
Beide Erfahrungsberichte haben nur das Ziel, uns auf unterbewusste Weise ein Minderwertigkeitsgefühl zu vermitteln, obwohl sie vordergründig genau das Gegenteil erreichen wollen.
Und wenn dieses Gefühl einmal da ist springt Jehova (und damit die Organisation) in die Bresche.
„Ging es dir auch schon mal so. Du kannst dir sicher sein, dass sich Jehova für dich interessiert.“
Schön und weil der Moderator das nochmal untermauern möchte:
„Betrachten wir …. Beweise dafür, dass du für Jehova kostbar bist: Als erstes geht es darum, was Jehova für sein Volk Israel empfunden hat. Ende des 16. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung wurden Millionen Israeliten in Ägypten als Sklaven unterdrückt….wie hat ihn das berührt?“
Offensichtlich hat es ihn nicht sonderlich berührt, sonst hätte er sie ja nicht Jahrhunderte in dieser Situation belassen.
„Lesen wir Jesaja 63 : 9“

Während all ihres Leids litt auch er. Und sein persönlicher Bote rettete sie. In seiner Liebe und aus Mitgefühl kaufte er sie zurück und er hob sie dann empor und trug sie in all den längst vergangenen Tagen“

Tja warum hat er sich dann so lange Zeit gelassen? Und warum „verstockte“ er sogar absichtlich das Herz des Pharaos, was nur zu noch längerem und vermehrtem Leid auf beiden Seiten führte?
„Die Schreie unter ihren Feinden bewegten Jehova sehr“
Wenn ich den Vers 10 im selben Kapitel lese scheint auch was anderes Jehovas Herz zu bewegen:

„Sie aber rebellierten und machten seinem heiligen Geist Kummer. Da wurde er zu ihrem Feind und kämpfte gegen sie.“

Bin mir nicht sicher ob nicht ein gleichgültiger Jehova einem emotionalem vorzuziehen wäre.
„Das erinnert uns vielleicht an die Liebe einer Mutter zu ihrem neugeborenem Baby, wenn es schreit schaut die Mutter nach ihm und kümmert sich um das Baby.“
Und wenn ein Baby, ein wenig trotzig ist wird es auch umgehend durch Schläge und Krankheiten bestraft?
„Es ist interessant wie das in Jesaja 49:15 beschrieben wird:“

„Kann eine Frau ihren Säugling vergessen, wird sie für den Sohn, den sie unter dem Herzen trug, kein Mitgefühl empfinden? Und selbst wenn diese Frauen vergessen, ich würde dich nie vergessen.“
In meinen Ohren klingt das eher wie eine Drohung. Und das obwohl uns Jehova in Jesaja 43:4 folgendes versichert:

„Denn du wurdest kostbar in meinen Augen und wurdest geehrt, und ich liebe dich.“

Wenn man es genau betrachtet ist Jehova eindeutig der Meister der Doppelbindung.
„Als Diener Jehova kannst du dir sicher sein, dass Jehova auch dich innig liebt“
Die Betonung liegt hier auf „Diener“!
Du musst also schon was dafür getan haben…
„Du bist viel zu kostbar für Jehova, als dass er dich vergessen könnte. Jehova sieht alles was du bisher für ihn getan hast. Und er sieht wie du dich immer noch für ihn einsetzt.“
Genau! Du hast natürlich auch eine Akte beim größten Human Resources Manager des Universums!
Du hast doch hoffentlich schon was für ihn getan? Und auch genug?
„Jehova hat sein Volk, die Israeliten, geliebt und er liebt auch dich“
Uhhhhhh…wirklich? Muss das sein? Seine Liebe erscheint in der Bibel immer etwas zweischneidig…
„Ein zweites Beispiel finden wir in den Evangelien“
Er lässt uns Lukas 21:1-4 lesen, wo wir mal wieder das Beispiel der Witwe, die aus ihrem Mangel heraus alles in den Tempelschatz eingeworfen hat….ein beliebtes Motiv der Organisation.
„Versetzen wir uns in die Lage der Witwe. Die religiösen Führer ihrer Zeit waren dafür berüchtigt …die Witwen um ihren Besitz zu bringen. Solche schutzbedürftigen Frauen also auszubeuten, anstatt ihnen beizustehen.“
Ja aber wirklich. Das wäre ja so, als wenn heutige religiöse Führer ältere Personen dazu „ermuntern“ würden ein Testament zu ihren Gunsten aufzusetzen:
https://wol.jw.borg/de/wol/d/r10/lp-x/2015850#h=25:0-25:300
„Sowohl die Witwe als auch ihre Gaben waren in Jehovas Augen wertvoll“
Bedenke: Die Witwe hat ALLES eingeworfen was sie hatte. Wenn du das auch tust, dann kannst auch du wertvoll sein.
„Vielleicht geht es dir wie dieser Witwe und du glaubst, dass du Jehova nur wenig geben kannst.“
Du könntest ja zumindest mal mit dem Wenigen anfangen was du hast. Jehova lässt sich gerne auf Anzahlungen ein.
„Denk doch mal an das vergangene Jahr zurück. An das was du für Jehova getan hast…..Vielleicht verleitet dich dein unvollkommenes Herz zu der Frage ob das für Jehova überhaupt genug war.“
Wenn du das noch nicht getan hast, solltest du es spätestens jetzt tun.
„Jetzt zu uns heute: Wir möchten das Beispiel einer Schwester betrachten, die sehr kostbar für Jehova war. Es geht um Schwester Areti Pina“
Ihren Bericht kann man hier finden:
https://wol.jw.borg/de/wol/pc/r10/lp-x/1200270259/66/2
ich werde euch die Details ersparen und direkt zu ihrem Lebensende springen.
Sie fragte einmal einen Bruder: „Hat sich die Offenbarung erfüllt?“ Worauf ihr geantwortet wurde:“ Ja Areti, das Meiste hat sich erfüllt“ „Jetzt kann ich in Frieden sterben. Ich wollte einfach wissen wie nah das Ende ist“ "
Was der Moderator hier unterschlägt, ist die Info, dass sie ihren „irdischen Lauf“ im Januar 1994 beendet hatte.
Das Ende ist also schon seit 26 Jahren „nahe“.
„Und Jehova entgehen auch deine Anstrengungen in seinem Dienst nicht.“
Hast du dich denn auch angestrengt?

Dem folgt ein Erfahrungsbericht einer grönländischen Schwester:
„Keiner kann sich vorstellen wie sehr mir Jehova geholfen hat. Als Kind stand ich meinen Eltern sehr nah. Ich war ein Papakind. Er nannte mich Liebling. Und so wurde Liebling mein Spitzname“
Wenn eine Erfahrung so beginnt, lebt der Vater wohl nicht mehr lange.
„Es ist ein echtes Geschenk in der Wahrheit groß zu werden. Das Beste was meine Eltern für mich getan haben war dass ich durch sie Jehova kennen gelernt habe.“
Ansichtssache.
„Als ich neun Jahre alt war ließen sich meine Eltern scheiden. Das war schrecklich. Als sich meine Eltern trennten wurde mein Papa ausgeschlossen. Das war so schwer für mich…ich hab meinen Papa vermisst. So sehr“
Ja warum hat sie ihn denn vermissen müssen? Es wird zwar nicht gesagt, aber die Vermutung liegt nahe, dass hier das, bei Jehovas Zeugen übliche, rigorose Kontaktverbot durchgesetzt wurde.
„Als meine Mutter mit dem Trinken anfing, fühlte ich mich so im Stich gelassen? Weil ich wusste was sie tat war ich nicht wirklich überrascht als sie einige Zeit später ausgeschlossen wurde.“
Dann bin ich ja mal gespannt, wann unser lieber Tony Morris dran ist.
„Ich flehte Jehova an mir zu helfen in der Wahrheit zu bleiben. Die Pionierschwester mit der ich studierte half mir wirklich sehr.“
Bitte Herr Jehova, erhalte die Indoktrination aufrecht!
„Als ich dann zwölf Jahre alt war, wurde mein Vater wieder aufgenommen. Ich kann mich noch gut erinnern wie es war als ich meinem Vater erzählt habe, dass ich mich taufen lassen will. Er war zu Tränen gerührt“
Schön. Auch ihr Vater schien glücklich zu sein.
„Als ich 15 Jahre alt war ist meine Welt zerbrochen. Mein Vater hat sich das Leben genommen.“
Ich will hier keine Vermutungen anstellen warum er das tat. Es könnte schließlich viele psychologische Ursachen dafür geben.
Aber es ist schon frappierend, dass man in fast jeder Versammlung von mindestens einem Fall weiß wo so etwas geschehen ist. Könnte dem Ganzen vielleicht auch ein Systemfehler zugrunde liegen?
„Ich kann nicht verstehen wie er so etwas Egoistisches tun konnte.“
Ich will es der Schwester nicht vorwerfen, dass sie so etwas sagt. Gerade nach einem solchen Schicksalsschlag ist Rationalität nicht immer eine Stärke.
Aber warum lässt die WTG diese Aussage drin? Will man vermeiden, dass die Schuld auf einen selbst zurück fällt?
„Einen Monat nach dem Tod meines Vater habe ich mich taufen lassen.“
Spekulation von mir: Hatten die Tränen ihres Vaters vielleicht dann doch nicht nur mit ihrem Entschluss zu tun? Vor allem, wenn man den zeitlichen Rahmen beachtet…
„Das Verhältnis zu meiner Mutter ist jetzt viel besser. Es ist so schön mit ihr zusammen Jehova zu dienen…..Mit 18 durfte ich im Übersetzungsbüro mithelfen und später begann ich mit dem Pionierdienst“
Und wieder: Jetzt ist sie sooooo glücklich, weil sie in Jehovas Organisation dienen kann.

Resümee des Moderators:
„Sie hat sich Ziele im Dienst für Jehova gesetzt…und sie ist zu so vielen Zusammenkünften wie möglich gegangen.“
Sämtliche Therapieansätze sind zum Scheitern verurteilt. Ohne „geistige“ Ziele ist das nur Stückwerk.
„Für manche scheint es eine gute Lösung zu sein sich beschäftigt zu halten, wenn sie etwas Schlimmes erlebt haben. Aber hilft das wirklich?“
Oh das hört sich jetzt aber fast schon konträr an zu dem, was man sonst so von der Organisation hört.

Aber betrachten wir das Beispiel von Steven, der von seiner Frau verlassen wurde:
„Ich hätte nie gedacht, dass sie mich betrügen würde…und noch nicht einmal bereit wäre die Sache ins Lot zu bringen“
Wahrscheinlich hat er die Schuld nur bei ihr gesehen. Und das Pochen auf ihre biblischen Pflichten hat dann wahrscheinlich auch nicht mehr dazu geführt, dass ihre Liebe neu entfacht wurde.
„Ich fühlte mich gedemütigt, wie konnte sie mir das antun.“
Mich beschleicht das Gefühl, dass es ihm weniger um sie als Person ging als um sein eigenes Ego.
In der Folge hielt er sich dann beschäftigt…was ihm aber offensichtlich nicht sonderlich gut geholfen hat.
„Ich wurde ständig daran erinnert, was ich verloren hatte. Unsere Ziele im Dienst für Jehova unsere Wünsche und Träume. Alles zerstört.“
Ja wie unfair. Dabei wollte er doch vielleicht Kreisaufseher werden. Aber ohne Ehefrau wird das erstmal nichts.
„ich wollte den Schmerz einfach nicht mehr fühlen“
Warum an dieser Stelle eine flirtende Verkäuferin gezeigt wird, der er sich dann doch verweigert, wird wohl ein Rätsel bleiben.
„Natürlich war es wichtig sich beschäftigt zu halten. Aber ich musste auf Jehova zugehen. Und als ich damit angefangen habe ging es langsam aufwärts“
Ah, jetzt versteh ich. Man darf sich natürlich nicht irgendwie beschäftigen, sondern es muss im Sinne Jehovas sein.
Und wie das aussieht, wird auch nicht der Fantasie überlassen: Man sieht ihn dann beim eifrigen Predigen und Kommentargeben. Und, oh wunder, es ist alles wieder gut!
Und ganz im Schluss gibt es dann für uns noch eine überhaupt nicht strange wirkende Gitarrensession.

Happy End.

Der Moderator versucht uns nach dieser „Erfahrung“ zu versichern:
„Die meisten Ehen in Jehovas Volk sind glücklich, weil sich beide Partner an biblische Grundsätze halten“
Gibt es darüber statistische Erhebungen? Ich glaube in jeder Versammlung gibt es etliche Paare, die nur „glücklich“ sind, weil sich jeder an die WG-Regeln hält.
Und ich bin mir sicher, jeder von euch weiß von mindestens einem dieser Paare.
„Aber manchmal scheitern Ehen….was kann dir in dieser Situation helfen? In unserem Beispiel hat sich Steven mit Freizeitaktivitäten beschäftigt gehalten, aber wirklich gut ging es ihm erst, als er Trost und Heilung bei Jehova gesucht hat.“
Aber am schnellsten hätte ihm sicherlich unser Tony geholfen. Ein Gläschen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Dieses Gläschen hätte ich eigentlich auch für das nun folgende Lied gebrauchen können:
Jedes Mal frage ich mich ob nur PI(/O)MOs die Lieder zum fremdschämen finden oder ob das einem, der noch voll drin steckt, genau so geht. Allerdings weiß ich von etlichen Brüdern, die sich das täglich auf dem Weg zur Arbeit anhören.
TÄGLICH!
Und auch der „Inhalt“ dieses Songclips ist in wenigen Worten zusammengefasst.
Schwester verliert mutmaßlich Ehemann, verpennt vor lauter Tränen den Dienst, wird von ihrer Partnerin getröstet und macht dann dermaßen schöne Erfahrungen, als sie doch zum Bibelstudium gehen, dass alles wieder gut ist.
Am Ende schaut sie sich glückselig ein Album voll von theokratischen Erinnerungen (Kongressprogramme, Fotos, Bethel-Accessoires usw.) an.
Mein Tony, mein Tony….warum hast du mich verlassen?

„Wenn wir im Leben gerade Schlimmes durchmachen ist es nicht immer einfach zu erkennen was Jehova alles für uns tut.“
Und als ich mich schon fragte, welches „Schlimme“ er meinte, leitet er zum „Biblischen Morgenprogramm“ über.
„Ihr stimmt mir sicher zu, dass es leicht ist Jehovas Hand zu sehen, wenn alles gut läuft. Zum Beispiel wenn wir einen Gerichtsprozess gewinnen. Wenn wir uns von einer Krankheit erholen oder wenn wir jemanden treffen, der mit uns studieren will.“
Also wenn die Organisation sämtliche Prozesse wegen Kindesmissbrauchs verlieren würde, käme ich vielleicht doch zu dem Schluss, dass hier eine höhere Macht ihre „Hand“ im Spiel hat.
Aber man kann sich natürlich auch nach jeder Genesung einreden, dass man diese Jehova zu verdanken hat.
„Aber wenn es uns und unseren Brüdern schlecht geht ist es schon schwieriger Jehovas Hand zu sehen.“
Hm, also letztens ist eine Schwester aus meiner Heimatversammlung an Krebs gestorben. Warum hat Jehova in diesem Fall keine Veranlassung gesehen seine heilenden Hände auszupacken.
Oder wäre das seinem großen Vorsatz zuwider gelaufen?
„Überlegen wir einmal: Was wissen wir über Jehova und wie hilft uns das seine Hand zu sehen?“
Also ich weiß: Wenn Jehova in der Bibel „aktiv“ geworden ist, führte das meist zum Ableben etwaiger in die Handlung involvierter Personen(gruppen). Manchmal wurde sogar nahezu die komplette Besetzung von der Bühne geholt (Stichwort: Sintflut).
„Wir wissen ja, dass Jehova als der glückliche Gott bezeichnet wird. Aber wie schafft es denn Jehova glücklich zu bleiben, obwohl er so viel Schlimmes sieht?“
Meine Theorie ist, dass die gegenwärtige Weltlage ganz gut zu seinem sadistischen Gemüt passt.
„Es gibt viele gute Gründe dafür….wir schauen uns mal drei davon an und überlegen wie uns das helfen kann.“
Immer sind es drei Gründe. IMMER.
„Erstens: Jehova bereitet intensiv daran die neue Welt vorzubereiten.“ Und weiter „... er trifft Vorbereitungen, damit das Königreich über die Erde regieren kann“
Ach so. Deswegen ist Armageddon noch nicht gekommen. Die sind einfach noch nicht mit den „Vorbereitungen“ fertig.
„Wir können natürlich nicht sehen, was im Himmel vor sich geht, aber wir können es uns ja mal vorstellen.“
Müssen wir nicht dafür erst das Gleiche rauchen was schon der Apostel Johannes hatte?
„Jesus, seine auferweckten gesalbten Brüder und die Engel sind fleißig dabei Armageddon und die neue Welt vorzubereiten“
Jesus: „Du Petrus, hat der Knorr eigentlich schon die Kometen fertig zusammen geschraubt?“
Petrus: „Er ist grad dabei, aber was mich eher beschäftigt ist der Rutherford. Der lässt sich einfach nichts sagen.“
Jesus: „ Der war doch für die Aufstellung der erlaubten Paradies-Frisuren zuständig, oder?“
Petrus: „Ja, aber er hat einfach nur ein altes Foto von sich gezeigt und gemeint: „Das da…sonst nix“….das wäre doch ein bisschen mager, oder?“
Jesus: „ Finde ich auch. Er soll sich zumindest drei weitere ausdenken. Sag ihm, wenn er das nicht macht, kann er es sich abschminken, dass er auch nur einen Bartträger zum Hot-Dog machen darf. Das überlass ich dann alles dem Morris sobald er hier oben ist.“
„Denken wir nur daran wie viel Arbeit es war die Jahreshauptversammlung und die Bestimmungsübergabe vorzubereiten. Könnt ihr euch vorstellen wie viel Arbeit es da erst im Himmel gibt.“
Jesus: „Sag mal, Jaracz, hast du eigentlich schon die Einladungen zur Universumshauptversammlung fertig geschrieben?“
Jaracz: „Ja klar, aber ich konnte mich bisher für kein schönes Motiv entscheiden. Soll ich lieber eine knackige Pionierschwester oder ne brennende Erde nehmen?“
Jesus: „Bist du verrückt? Auf jeden Fall die Erde! Sonst bringst du nur wieder die Engel auf falsche Gedanken.“
„Sind zum Beispiel schon die „Neuen Buchrollen“ in Arbeit?“
Franz: „Also du willst echt das Rauchen in Zukunft erlauben?“
Russel: „Ja warum nicht? Die Menschen sind doch dann schließlich vollkommen. Dann macht das bisschen Qualm auch nichts mehr aus.“
Franz: „Ne das geht nicht. Maximal Tabakfraktionen, aber auf keinen Fall mehr.“
Russel: „Ohne Qualm, OHNE MICH!“
„Wie werden die Überlebenden mit sauberem Wasser, Essen und einem Dach über dem Kopf versorgt?“
Jesus: „Wie weit bist du eigentlich mit der Lebensmittelversorgung, Philịppus?“
Philịppus: „Läuft ganz gut. Ich weiß nur noch nicht, wie ich die eierlegenden Wollmilchsäue in die Nahrungskette einbauen soll?“
Jesus: „Äh welche Nahrungskette? Die essen doch alle nur noch Stroh!“
Philịppus: „Tatsächlich? Und wie machst du das z.B. mit den Löwen? Die haben doch gar nicht das Gebiss dafür?“
Jesus: „Das soll nicht unser Problem sein. Wenn unsere irdischen Untertanen auch in Tausend Jahren süße Löwenbabys streichen wollen, müssen die die halt mit Strohbrei füttern.“
„Auch wenn wir die Vorgänge im Himmel nicht sehen können wissen wir, dass Jehovas Hand da ist…Jehova ist also glücklich, weil er daran arbeitet, dass wir es bald besser haben“
Oder er ist glücklich, weil bald die größte Grillparty aller Zeiten stattfindet.
„Auch wir können trotz des Leids um uns herum glücklich sein, weil wir wissen, dass Jehova und unsere gesalbten Brüder im Himmel die Neue Welt vorbereiten“
Stimmt, wenn man eh damit rechnet, dass die um uns herum leidenden Menschen demnächst auf grausame Weise sterben, lässt sich das Ganze schon philosophischer betrachten.
„Ein zweiter Grund warum Jehova glücklich ist: Er kann uns trösten und das macht ihn glücklich. Jehova ist da um uns zu helfen und zu trösten“
Tatsächlich?
„Jehova weiß, dass er unsere Probleme einfach lösen kann….und das tut er indem er uns versichert: Du wirst leben!“
Also halten wir fest: Er hilft uns in dem er uns eine grandiose Zukunft verspricht, die wir erleben können sofern er uns nicht vorher vernichtet?
Jetzt fühl ich mich gleich besser.
„Ein dritter Aspekt: Jehova wartet auf den richtigen Zeitpunkt um zu handeln. Er wartet geduldig bis seine Souveränität völlig rechtfertigt worden ist“
Natürlich, darum geht es dem alten Despoten ja nun mal in erster Linie.
„Lassen wir uns von unseren Alltagssorgen nicht so vereinnahmen, dass wir aus den Augen verlieren worum es eigentlich geht. …. Wir möchten Jehova in der Streitfrage unterstützen in dem wir ihm auch unter schwierigen Umständen treu bleiben. Das ist doch ein ermunternder Gedanke.“
Genau, deine Sorgen und Probleme sind auf jeden Fall unbedeutend. Schließlich ist es viel wichtiger, dass wir dem nicht existenten Publikum beweisen, dass Jehova der GröGaZ (Größter Gott aller Zeiten) ist.
„Jehova weiß, wenn er jetzt Geduld übt müssen seine treuen Diener so etwas nie wieder durchmachen. Die Streitfrage wird vollkommen geklärt sein.“
Was für ein Quatsch. Wem genau muss ein allmächtiges Wesen denn irgendetwas beweisen?
„Ist Jehovas Geduld nicht bewundernswert? Er sieht was alles passiert und übt Selbstbeherrschung um auf den richtigen Zeitpunkt zu warten.“
Es ist nicht mehr so bewundernswert, wenn man feststellt, dass hier Geduld und Gleichgültigkeit verwechselt wurden.
„Stellt euch nur mal vor womit manche zu kämpfen haben: Eine Mutter muss mit ansehen wie ihr behinderter Sohn versucht, zu sprechen oder zu laufen. Oder ein Mann sieht seine kranke Frau nach Luft ringen. Möchte man da nicht sofort den roten Startknopf zur neuen Welt drücken.“
Warum sollte ich das tun? Diesen Personen würde ja nur in dem Falle geholfen werden, dass sie Zeugen Jehovas sind. In jedem anderen Fall werden sie, genau wie der Rest der Menschheit, sterben.
Oder will er damit andeuten, dass ihr Leben ja eh „lebensunwert“ ist?
„Wir müssen geduldig sein und unser Augenmerk auf die Streitfrage lenken“


Der Moderator macht weiter mit:
„Jedes Jahr kommen Millionen zu unseren Regionalen Kongressen…nächsten Monat startet die Kongressserie „Freut euch immer“ ….Jehovas Zeugen werden weltweit ihr Nachbarn, Mitschüler und andere interessierten Personen dazu einladen.“
Wie schade, wie schade.
„Kann so eine Einladung das Leben verändern? Das sehen wir im nächsten Bericht“
Darauf folgt ein Video mit diversen Erfahrungsberichten von Personen, deren Leben durch ihren ersten Kongressbesuch verändert wurde.
Vielleicht ein paar Zitate der Interviewten:
„Als ich auf dem Kongress ankam habe ich die Leute beobachtet. So viele Menschen. Alles war so gut organisiert….und auch im Kongresssaal war alles so gut organisiert. … Und das Programm erst. Das war SO gehaltvoll“
„Ich hab ihre lachenden Gesichter gesehen. Alle sahen so glücklich aus…Beim Singen habe ich ihre Freude gespürt“
„Zum ersten Mal habe ich mich wirklich sicher gefühlt. Ich hatte keine Angst, dass mich jemand ausnutzen würde.“
„All diese Leute sind wirklich glücklich und fühlen sich sicher und geborgen. Hier in dieser Organisation. Jehovas Organisation.“
„Jeder Mensch braucht Sicherheit und ich kann nur sagen Jehovas Organisation ist der sicherste Platz überhaupt.“

Ich denke diese Aussagen stehen für sich selbst.
Zum Schluss bekommen wir noch einige, zugegebenermaßen wirklich schöne, Aufnahmen aus Kuba geliefert und lassen uns damit versichern, dass auch dort noch ein gewaltiges Wachstum herrscht.


Vielen Dank, für eure Aufmerksamkeit! Bleibt gesund!


Euer Apostat vom Rhein
submitted by Zakath87 to exzj [link] [comments]


2019.10.09 07:29 Mehr8weniger Greta Thunberg

Wohl kaum ein Jugendlicher spaltet die Meinung so sehr wie die Freitags-Gretel. Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Mehr noch, entweder sie wird gottgleich als Erlöserin eines verdammten, sich bereits im Fegefeuer befindlichen Planeten auf ein Podest gestellt und mit unterwürfigen und verehrenden Kotaus angeboten, oder sie löst Gewaltphantasien und Splatter-Fantasien aus.
Woran liegt das?
Wahrscheinlich weil viele Menschen instinktiv spüren, dass die ganze Kunstfigur Great inszeniert ist, und sich nicht von einer Halbwüchsigen die noch nichts im Leben erreicht hat aus zu meckern, das Leben erklären lassen wollen.
Kinder werden schon immer gerne instrumentalisiert, weil sie den Beschützer- und Elterninstinkt aktivieren, die dem Menschen angeboren ist. Lebewesen beschützen ihre Brut, das wissen auch Werbetreibende. Deswegen sehen wir bei Spenden aufrufen verhärmte, schmutzige, kranke Kinde, wenn es um fair trade geht werden uns hart arbeitende Kinder in gefährlichen Umgebungen gezeigt und auch Rot-Grüne Gutmenschen die sich alleine nicht auf Demos trauen schieben gerne den Kinderwagen vor sich her und tun das Ganze ja nur für ihre Kinder, so ganz selbstlos. Ging es nach ihnen, so hat man den Eindruck, würden sie viel lieber auf der Ikea Couch sitzen, Arte schauen und grünen Tee trinken. Aber für seine Kinder nimmt man es halt auf sich an der Demo teilzunehmen. Dass noch nie ein Kleinkind eine politische Meinung hatte und eine solche gar mit dem Wunsch an einer Demo teilzunehmen kund getan hätte, verschweigen die Wollsockentragenden gerne.
Kein Wunder wenn man auf den erneuten künstlich inszenierten Auftritt einer sorgfältigen gecasteten und vorbereiteten Greta allergisch reagiert. Es gibt sein rund 50 Jahren Grüne, Greenpeace und viele anderen Umweltaktivisten. Die stehen gerade nicht im Rampenlicht. Warum? Weil Kinder, noch dazu leicht behinderte, eben zugkräftiger sind, und das ist es was uns fühlen lässt dass wir verascht werden. Verarscht, weil es nicht um die Sache geht und weil man uns so viel Blödheit unterstellt, dies nicht zu bemerken. Ginge es nämlich um die Sache würde man die Arbeit derer würdigen, die in den letzten 50 Jahren den Umweltschutz zu dem gemacht haben, was er heute in Deutschland ist. Aber es geht nicht um die Sache, sondern um Demagogie, darum Emotionen zu schüren, die Bevölkerung zu spalten, von Probleme wie unkontrollierter Einwanderung und Linksruck abzulenken.
Als ich selbst im Alter von Freitags-Gretel war, kannten wir nicht das Wort Umweltschutz. Zigarettenkippen wurden einfach weggeworfen, der Wagen wurde samstags im Vorgarten gewaschen und das Öl ins Grundwasser gespült. Recycling kannten wir nicht, statt dessen gigantische Müllkippen. Wir schleppten Glasflaschen und fuhren Autos die 20 Liter auf 100 KM schluckten. Sondermüll kannten wir nur aus der Industrie, das Fett aus der Fritteuse, Batterien wanderten mangels besseren Wissens in den Hausmüll, Öl und Essenreste ins Klo.
Dafür brauchten wir keine Plastiktüten sondern hatten Weidenkörbe. Wir fuhren mit dem Fahrrad oder dem Tretrollen, so stinkfaul dass wir auf die Idee gekommen wären uns auf Elektroroller zu stellen und dann auch noch so dummdreist dass wir diese zu Tausenden fahrenden, abends per Diesel-LKW eingesammelten, über Nacht gewartete und morgens per Diesel-LKW wieder verteilten Siliziumbatterieroller als Umweltbewusstsein verkauft hätten, wären wir im Traum nicht gekommen.
Wir brauchten auch keine Handys, Computerspiele, Mikrowellen oder 24 Stunden Bespassung mittels Elektronikunterhaltung. Wir haben erkannt dass Umweltschutz wichtig ist. Wir haben das Wegwerfen von Kippen unter Strafe gestellt, verboten Autos außerhalb versiegelter Waschanlagenböden zu waschen, Recycling erfunden, Glasflachen durch PET Flaschen abgelöst, diese dann später mit Pfand belegt, dann Dosenpfand eingeführt, Plastiktaschen geächtet, Aktivkohlefilter erfunden, wieder aufladbare Haushaltsbatterien entwickelt, den Katalysator entwickelt, rußfreie Treibstoff erfunden, Treibstoffe Autos und E-Autos erfunden, autofreie Innenstädte eingeführt, den öffentlichen Nahverkehrt attraktiver gemacht und das Waldsterben umgedreht sodass der deutsche Wald wächst, um 1 % pro Jahr und sich innerhalb von 100 Jahren verdoppelt haben wird. SeaShepheard, BUND – Freunde der Erde (bund.net), Deutsche Umwelthilfe (duh.de), Greenpeace (greenpeace.de), Naturfreundejugend (naturfreundejugend.de), Naturschutzbund (nabu.de), Robin Wood (robinwood.de), WWF (wwf.de) sind Erfindungen meiner Generation, ebenso wie das Umverpackungsgesetzt dass den Handel dazu verpflichtet, Verpackungsmüll zu reduzieren oder dazubehalten. Foodmiles und die Initiativen lokal und saisonal zu kaufen wurden nicht von den heutigen Schülern erfunden sondern von deren Eltern.
Aber es war auch meine Generation die das Verbrennen von Gartenabfällen verboten hat, Umwelt freundliches Papier eingeführt und FSC-zertifizierte Produkte eingeführt hat, Holzkohle aus Kokosnussschalen und Weinreben - aber die heutige Jugend trinkt importiertes Bier aus Mexiko und Australien, das mehr Food miles hinter sich hat als der größte Vielflieger, während meine Generation noch wieder befüllbare Flaschen mit Bier zu Fuß aus der Orts-Brauerei geholt hat. Wir hatten auch noch Wandertage in der Schule und keine Klassenfahrten mit dem Kreuzfahrtschiff, Englisch lernten wir in Südengland wo wir mit der Bahn hinfuhren und nicht in New York wo wir hinflogen.
Dank des aktiven Umwelttschutzes konnten zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tierarten wieder eine Heimat in unseren Gefilden finden – ein Erfolg für die Erhaltung der Artenvielfalt. Die Rückkehr und Ausbreitung von Kranich und Kormoran, Biber und Wolf sind Erfolgsgeschichten. Das vielbeschworene Ozonloch, wo ist es? Geschlossen – weil wir FCKW abgeschafft haben und schon von der Bedeutung des Umweltschutzes wissen bevor Greta überhaupt gezeugt wurde. Rauchgasentschwefelungsanlagen wurden von meiner Generation eingeführt, nicht von Greta. Die Novelle des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes regelt den biologischen Abbau von Tensiden neu und gibt die Kennzeichnung und Meldung von Angaben zur Umweltverträglichkeit vor. Durch die Änderung des Benzinbleigesetzes wird bleihaltiges Normalbenzin im Dezember 1987 verboten. Die Abgasgrenzwerte für Pkw werden je nach Hubraumklasse um 30 bis 70 Prozent verschärft. Mit dem Basler Übereinkommen werden weltweit ein umweltgerechtes Management und die Kontrolle grenzüberschreitender Transporte von gefährlichen Abfällen angestrebt.
Es wurde im März 1989 angenommen und trat im Mai 1992 in Kraft. In Kondensatoren enthaltene Polychlorierte Biphenylen (PCB) dürfen nicht mehr hergestellt oder verwendet werden. Sie waren eine der Hauptquellen für hochgiftige Dioxine, die in die Umwelt gelangten. Die Herstellung und Verwendung von Pentachlorphenol (PCP) wird verboten. Das Antipilzmittel, das in Holzschutzmitteln vorkommt oder zum Schutz von Leder- und Textilwaren eingesetzt wird, war eine weitere Quelle für hochgiftige Dioxine, die die Umwelt belasteten. Die Verklappung von Dünnsäure aus der Titandioxid-Produktion wird durch eine EG-Richtlinie verboten. Die Richtlinie fordert die Einsetzung des Chlorid Verfahrens als weniger umweltschädliche Technologie für die Titandioxid-Produktion. Bereits im Laufe des Jahres erreicht der Bundesumweltminister, dass die Dünnsäure aus deutschen Produktionsanlagen vollständig aufgearbeitet und die Verklappung im Meer vorzeitig eingestellt wird. Die Bundesregierung will die CO2-Emissionen Deutschlands von 1990 bis 2005 um 25 Prozent reduzieren.
Das erste deutsche Gentechnikgesetz tritt in Kraft. Es soll unter Berücksichtigung ethischer Werte, des Lebens und der Gesundheit von Menschen die Umwelt sowie Tiere, Pflanzen und Sachgüter vor schädlichen Auswirkungen gentechnischer Verfahren und Produkte schützen und Vorsorge gegen das Entstehen solcher Gefahren treffen. Nach dem neuen Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung müssen umweltrelevante Vorhaben frühzeitig und umfassend auf ihre Verträglichkeit hin untersucht werden. Dazu gehören Kraftwerke, größere Chemieanlagen, Abfallentsorgungsanlagen, Flugplätze, Bundesbahnstrecken, Autobahnen und Bundesstraßen sowie Anlagen der Massentierhaltung. Verordnung zur Begrenzung der Emissionen aus Abfallverbrennungsanlagen legt weltweit erstmals strenge Emissionsgrenzwerte für Dioxine und Furane fest. Obwohl neue Techniken zur Emissionsminderung entwickelt werden müssen, sind innerhalb von fünf Jahren alle deutschen Müllverbrennungsanlagen entsprechend ausgerüstet. Der Ausstoß an Dioxinen und Furanen konnte um 99 Prozent verringert werden.
Das Stromeinspeisungsgesetz (StrEG) tritt in Kraft. Es war das zentrale Gesetz zum Ausbau erneuerbarer Energien in den neunziger Jahren mit der damaligen Vorrang- und Vergütungsregelung für "grünen Strom". Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück nimmt ihre Arbeit auf. Ihr Hauptziel ist es, innovative Modellprojekte in den Bereichen Umwelttechnik, Umweltforschung und Umweltkommunikation zu fördern. Das Startkapital für die Stiftung stammt aus der Privatisierung der ehemals bundeseigenen Salzgitter AG. Die FCKW-Halon-Verbots-Verordnung tritt in Kraft. Sie verbietet Fluorkohlenwasserstoffen (FCKW) in allen wesentlichen Produktbereichen ab spätestens Ende 1994. Mit dieser Verordnung dokumentiert Deutschland seine weltweite Führungsrolle beim Ausstieg aus den die Ozonschicht schädigenden Stoffen. Mit der Verordnung über die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen wird die Verantwortung für die Sammlung und Entsorgung der großen Menge der Verpackungen den Produzenten übertragen.
Wertvolle sekundäre Rohstoffe wie Weißblech, Aluminium, Kunststoff, Papier und Pappe sowie Glas werden zunehmend der Verwertung zugeführt. Bundesrat stimmt dem Gesetz für den Betriebsschluss der Sowjetisch-Deutschen Wismut AG zu. Es sieht unter anderem eine geordnete Stilllegung der Bergbaubetriebe und eine zügige Sanierung und Rekultivierung der Bergbaualtlasten vor. Das Helsinki-Übereinkommen über den Schutz der Meeresumwelt des Ostseegebiets von 1974 wird neu gefasst. Die Ostsee soll ökologisch wiederhergestellt werden. Deutschland unterzeichnet das Abkommen ASCOBANS zur Erhaltung der Kleinwale in Nord- und Ostsee. Die etwa eineinhalb Meter langen Schweinswale sind unter anderem durch Stellnetze gefährdet. Auf dem Weltwirtschaftsgipfel in München wird ein Abkommen zum Sicherheitszustand von Atomkraftwerken sowjetischer Bauart in Mittel- und Osteuropa verabschiedet. Ziele des vom Bundesumweltministerium vorbereiteten Abkommens sind eine sicherere Betriebsführung und bessere staatliche Kontrolle. Alle Anlagen, die technisch verbessert werden können, sollen nachgerüstet werden.
Neue Klärschlammverordnung beschränkt den Gehalt an organischen Schadstoffen und Schwermetallen, der bei dieser Düngung in den Boden eingebracht werden darf. Die EG-Richtlinie 91/441/EWG verschärft in allen Staaten der Europäischen Gemeinschaft (EG) die Abgasgrenzwerte für PKW (Euro 1 und folgende). Damit wird für alle PKW mit Otto-Motor der Einsatz des geregelten Katalysators erforderlich. Dieselmotoren unterliegen den gleichen Grenzwerten. Sie können diese jedoch ohne eine Nachbehandlung des Abgases einhalten. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) wird in Bonn als selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums eingerichtet. Die Verordnung über Immissionswerte für Schadstoffe in der Luft (22. BImSchV) legt insbesondere fest, welche Luftqualitätsgrenzwerte, Zielwerte und Alarmschwellen eingehalten werden müssen. Dadurch wird die Gesundheitsbelastung der Bevölkerung durch Luftschadstoffe erheblich reduziert. Das Übereinkommen über die Verhütung der Meeresverschmutzung durch Einbringen von Abfällen und anderen Stoffen (London-Übereinkommen) wird geändert: Ein unbefristetes Verbot, radioaktive Abfälle im Meer zu versenken, ersetzt das bislang geltende freiwillige Moratorium. Der Vertrag über die Europäische Union von Maastricht tritt in Kraft. Er enthält den zentralen umweltpolitischen Handlungsgrundsatz des Vorsorgeprinzips.
Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer nimmt das "Integrierte Mess- und Informationssystems zur Überwachung der Umweltradioaktivität (IMIS)" mit 2000 Messstationen des Bundes sowie 48 Messstellen der Länder in Betrieb. IMIS gewährleistet eine ständige lückenlose und flächendeckende Überwachung der Umweltradioaktivität und ermöglicht eine Frühwarnung. Die 1992 auf dem Umweltgipfel von Rio beschlossene Klimarahmenkonvention tritt in Kraft und schafft die völkerrechtlich verbindliche Grundlage für den globalen Klimaschutz. Das Übereinkommen enthält das Ziel, den Ausstoß der Industrieländer an Treibhausgasen auf das Emissionsniveau von 1990 zurückzuführen. Durch Änderung des Atomgesetzes gelten erhöhte Sicherheitsanforderungen für künftige Atomkraftwerke. Das Umweltinformationsgesetz garantiert ein Zugangsrecht zu Umweltinformationen, die bei Umweltbehörden vorliegen.
Bürger können sich so besser an öffentlichen Entscheidungen beteiligen und die Verwaltungen damit wirksam kontrollieren. Einführung von schwefelarmem Dieselkraftstoff in Deutschland. Dadurch können die Rußemissionen im Straßenverkehr um bis zu 15 Prozent verringert werden. Umweltschutz wird als Staatsziel im Grundgesetz verankert. In Kraft tritt der neue Artikel 20a: "Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung." Die Alpenkonvention zum Schutz und für eine dauerhafte und umweltgerechte Entwicklung im Alpenraum tritt in Kraft. Ein neues Leitbild für Naturparke wird entwickelt: Naturparke sollen zu Vorbildlandschaften für eine nachhaltige Entwicklung werden. Sie haben bereits einen Anteil von 20 Prozent an der Fläche Deutschlands erreicht. Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes durch ein neues Umweltauditsystem EMAS. Die Nukleare Sicherheitskonvention tritt nach Ratifizierung durch 21 Staaten in Kraft.
Das Übereinkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Sicherheitsgrundsätze für zivile Reaktoren fest. Mit dem Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes wird der Einstieg in die Kreislaufwirtschaft auf breiter Basis ermöglicht. Vermeidung und Verwertung von Abfällen haben Vorrang vor deren Beseitigung. Als eines der ersten Länder weltweit hat Deutschland eine rechtsverbindliche Regelung (26. BImSchV) zum Schutz der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern, insbesondere von Anlagen des Mobilfunks und der Energieversorgung, getroffen. Die Grenzwerte folgen den Empfehlungen international anerkannter Fachgremien wie der Weltgesundheitsorganisation und der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht ionisierenden Strahlen. Das Übereinkommen über die Sicherheit der Behandlung abgebrannter Brennelemente und über die Sicherheit der Behandlung radioaktiver Abfälle wird verabschiedet. Nach gut zwei Jahren, die mit dem von Bundesumweltministerin Angela Merkel verhandelten Berliner Mandat ihren Ausgang nahmen, werden in Japan die Verhandlungen zum Kyoto-Protokoll erfolgreich abgeschlossen. Erstmals werden für Treibhausgase verbindliche Emissionsminderungen für Industriestaaten vereinbart.
Rückgang der Schwefeldioxid-Emissionen von 2,8 Mio. Tonnen in 1982 auf 1,85 Mio. Tonnen in 1998 aufgrund der Verschärfung des Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes. Das Bundesbodenschutzgesetz gibt dem Bodenschutz einen höheren Stellenwert. Insbesondere sollen schädliche Bodenveränderungen abgewehrt, der Boden und Altlasten saniert werden. Die Verordnung über die Entsorgung von Altautos wird erlassen. Damit verbessern sich die notwendigen rechtliche Rahmenbedingungen für die Altautoentsorgung erheblich. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt besteht seit 15 Jahren. In dieser Zeit sind mehr als 6.200 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,2 Milliarden Euro gefördert worden. Kleine und mittelständische Unternehmen sind die Hauptzielgruppe der Stiftung. Die 34. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Lärmkartierungsverordnung) konkretisiert die Anforderungen für Lärmkarten. Pfandflaschen können gemäß der Novelle 2003 überall im Handel zurückgegeben werden. Erfrischungsgetränke ohne Kohlensäure und "Alcopops" werden pfandpflichtig. Das Biokraftstoffquotengesetz tritt in Kraft. Reine Biokraftstoffe werden steuerlich begünstigt. Durch die Kennzeichnungsverordnung werden Kraftfahrzeuge nach ihrem Emissionsverhalten bundeseinheitlich durch verschiedenfarbige Plaketten klassifiziert.
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) fassen unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel als EU-Ratsvorsitzende den Beschluss: Bis 2020 sollen die Treibhausgas-Emissionen der EU um 30 Prozent unter das Niveau von 1990 gesenkt werden, auf jeden Fall aber um 20 Prozent. Bis 2020 sollen dazu 20 Prozent des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien gedeckt und die Energieeffizienz um 20 Prozent gesteigert werden. Umrüstung der Schachtanlage Konrad zu einem Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung beginnt. Novelle des Fluglärmgesetzes tritt in Kraft mit Verbesserungen für den Fluglärmschutz im Umland der größeren zivilen und militärischen Flugplätze. Die Bundesregierung beschließt in Meseberg das Integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP).Die Bundesregierung beschließt eine Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (Biodiversitätsstrategie). Der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) werden kostenlos Übertragung von Naturschutzflächen im Umfang von 46.000 Hektar – vor allem die großen ehemaligen militärischen Liegenschaften – überlassen zur langfristige Sicherung dieses Teils des nationalen Naturerbes. Deutschland richtet die 9. Vertragsstaatenkonferenz des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) in Bonn aus. Das Ziel wird bestätigt, mindestens zehn Prozent der weltweiten Waldtypen effektiv zu schützen.
Das Bundeskabinett verabschiedet die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel mit 15 Handlungsfeldern in ausgewählten Regionen. Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) tritt in Kraft: Anteil von erneuerbaren Energien im Strombereich soll bis 2020 auf mindestens 30 Prozent verdoppelt werden. (Vergütungen für Windanlagen an Land und auf dem Wasser sowie für hoch effiziente Biogasanlagen, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen, steigen; Absenkung der Vergütungssätze für Photovoltaik).Geändertes Kraft-Wärme-Kopplung-Gesetz (KWKG) und das neue Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz tritt in Kraft. Ziel: Verdoppelung des KWK-Stromanteils auf 25 Prozent und Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung auf 14 Prozent bis 2020.Gründung der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA). 75 Staaten unterzeichnen den Gründungsvertrag in Bonn, Hauptsitz ist Abu Dhabi.B7-Kraftstoff wird zugelassen. Herkömmlichem Dieselkraftstoff kann nun bis zu sieben Prozent Biodiesel beigemischt werden. Emissionshandels-Versteigerungsverordnung (EHVV 2012)verabschiedet. Sie regelt die Versteigerung von jährlich 40 Millionen Emissionszertifikaten für die Jahre 2010 bis 2012.Das Klima- und Energiepaket der Europäischen Union (EU) tritt in Kraft (Umsetzung der 2007 beschlossenen EU-Klimaschutzziele) mit verbindlichen Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen und zum Ausbau der erneuerbaren Energien in der EU. Das Hauptinstrument des Maßnahmenpakets ist der Handel mit Emissionszertifikaten in der gesamten EU.
KFZ-Steuer: Einbeziehung von die CO2-Emissionen in die Bemessungsgrundlage der Kraftfahrzeugsteuer bei neu zugelassenen PKWs. Das neue Bundesnaturschutzgesetz und das neue Wasserhaushaltsgesetz treten in Kraft. Damit bestehen bundeseinheitliche Rechtsgrundlagen, die das Naturschutz- und Wasserrecht in Deutschland auf einem hohen Niveau harmonisieren. Erster Offshore-Windpark Deutschlands „Alpha Ventus“ eröffnet. Nationaler Aktionsplan für erneuerbare Energie. Bundesregierung beschließt das Energiekonzept 2050. Es beschreibt erstmalig den Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien mit langfristiger Orientierung. Einführung des Biokraftstoffs E10 (zehn Prozent BioUN-Klimakonferenz in Cancún (Mexiko). Erstmals wird offiziell Begrenzung des Klimawandels auf zwei Grad gegenüber vorindustrieller Zeit als Messlatte für weltweiten Klimaschutz anerkannt. Bundeskabinett beschließt Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG). Mit der TEHG-Novelle wird in Deutschland die gesetzliche Grundlage für den Handel mit Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen in einem EU-weiten Emissionshandelssystems geschaffen.
Moratorium zur Kernenergie in Deutschland nach dem Reaktorunfall von Fukushima Daiichi. Innerhalb von drei Monaten ist die Sicherheit aller Kernkraftwerke in Deutschland überprüft worden. Einsetzung der Ethikkommission "Sichere Energieversorgung". Bundeskabinett beschließt Eckpunktepapier zur Energiewende. Darin werden unter anderem die Ziele festgeschrieben, bis spätestens Ende 2022 schrittweise auf die Stromerzeugung in deutschen Kernkraftwerken vollständig zu verzichten sowie bis 2020 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent zu reduzieren und den Anteil an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch von den damaligen 17 auf 35 Prozent zu steigern. Deutschland unterzeichnet das Nagoya Protokoll. Es schafft einen international verlässlichen Rahmen, um den Zugang zu genetischen Ressourcen, wie z. B. unbekannten Heilpflanzen aus Regenwäldern, für Forscher, Unternehmer und andere Nutzer zu erleichtern.
Aufnahme der "Alten Buchenwälder Deutschlands" (fünf Schutzgebiete) in die Liste des Weltnaturerbes. Änderung des Atomgesetzes: Deutschland steigt orientiert an den Empfehlungen der Ethikkommission und der Reaktorsicherheitskommission zügiger als geplant aus der Kernenergienutzung aus. Spätestens Ende 2022 soll das letzte Kernkraftwerk vom Netz gehen. Die UN beschließt, das Sekretariat des neuen internationalen Wissenschaftlergremiums für Biodiversität (IPBES) in Bonn anzusiedeln. Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz tritt in Kraft. Bis zum Jahr 2020 sollen 65 Prozent aller Siedlungsabfälle recycelt und 70 Prozent aller Bau- und Abbruchabfälle stofflich verwertet werden. N-Konferenz Rio+20 erkennt das Konzept der "Green Economy" als ein wichtiges Mittel zur Erreichung nachhaltiger Entwicklung an. Novellierung Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit Erhalt Einspeisevorrang, aber Einmalabsenkung der Vergütungsätze für Photovoltaik und Vereinbarung eines Gesamtausbauziel für die geförderte Photovoltaik in Deutschland in Höhe von 52 Gigawatt.
Neue Sicherheitsanforderungen für den Betrieb der Kernkraftwerke. Vertragsstaatenkonferenz beschließt strengen Schutz von Haien auf Initiative Deutschlands im Washingtoner Artenschutzübereinkommen. Gesetz zur Beschleunigung der Rückholung radioaktiver Abfälle und der Stilllegung der Schachtanlage Asse II (Lex Asse) tritt in Kraft. Standortauswahlgesetz für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle mit Vorbereitung der Standortauswahl durch eine pluralistisch besetzte Kommission. Abfallvermeidungsprogramm des Bundes: Damit werden erstmals systematisch und umfassend Ansätze der öffentlichen Hand zur Abfallvermeidung in Form von Empfehlungen konkreter Instrumente und Maßnahmen erfasst. Neue Vorschriften über elektromagnetische Felder und das telekommunikationsrechtliche Nachweisverfahren (z. B. Grenzwerte für Mobilfunkmasten).Einrichtung des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Das Bundesamt ist für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle zuständig. Bund und Länder beschließen das Nationale Hochwasserschutzprogramm. Bundeskabinett beschließt das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020. Ziel des Programms ist es sicherzustellen, dass Deutschland seine Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert.
Bundeskabinett beschließt Konzept zur Entsorgung des Atommülls. Klimaabkommen von Paris: Zum ersten Mal wird die Zwei-Grad-Obergrenze in einem völkerrechtlichen Abkommen verankert. Deutschland tritt dem Nagoya-Protokoll zur Bekämpfung der Biopiraterie bei. Das Abkommen setzt wirtschaftliche Anreize für die weltweite Bewahrung der biologischen Vielfalt. Deutschland tritt dem Nagoya-Protokoll zur Bekämpfung der Biopiraterie bei. Das Abkommen setzt wirtschaftliche Anreize für die weltweite Bewahrung der biologischen Vielfalt. Rücknahmepflicht des Handels für Elektro-Altgeräte tritt in Kraft. Weltartenschutzkonferenz in Johannesburg: klare Ablehnung eines internationalen Elfenbeinhandels. Klimaschutzplan 2050: Weg in ein weitgehend treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050. Der Plan enthält erstmals Klimaziele für einzelne Wirtschaftszweige. Novelliertes Standortauswahlgesetz für kerntechnische Endlager. EEG-Novelle mit grundsätzlicher Umstellung auf Ausschreibungen tritt in Kraft.G20-Plan gegen Meeresmüll wird durchgeführt. Konzept für saubere Luft und Mobilität: Maßnahmenpaket für die deutschen Städte, u. a. Förderung von sauberen Bussen. Der Bund stellt bis 2020 eine Milliarde Euro zur Verfügung. Neues Verpackungsgesetz tritt in Kraft: Die Recyclingquoten werden deutlich erhöht. Außerdem werden Hersteller bei den Lizenzentgelten belohnt, die recyclingfähige Verpackungen einsetzen und Rezyklate verwenden.
Der Ausstieg aus der Stromgewinnung aus (Braun)kohle ist auf den Weg gebracht: Ergebnisse der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“. Netzausbaubeschleunigungsgesetz: Bringt die Energiewende voran durch schnellere Verfahrensschritte, einfachere Genehmigungen und bessere Entschädigung für Grundstücksbesitzer, die ihre Grundstücke schneller zur Verfügung stellen.
Wir sind führend in der Welt in Sachen Umweltschutz, auch wenn natürlich noch nicht Alles perfekt ist. Unseren Kinder geht es heute besser als uns, viel besser als unseren Eltern und unendlich besser als unseren Großeltern.
Und da hat so eine Rotzgöre die Frechheit sich hinzustellen und uns die Welt erklären zu wollen? So zu tun als haben wir den Planeten ruiniert und als wäre uns das Alles scheißegal? Mit einem unsympathisch weil zu einer eines Lächelns unfähigen Aspergerfratze versteinertem Gesicht, mit erstickter Stimme und regiegerechten Krokodils Tränen uns andreistet mit einem „how dare you!? – Wie könnt ihr es wagen“. Herablassend, arrogant, altklug, aggressiv, weinerlich, ignorant und unsympathisch ist diese Kunstfigur der Umweltlobbymedienindustrie. Und das von einer Generation die schon statt Wandertag im Wald Schulfahrten mit Kreuzfahrtschiff und Flugzeug unternimmt, alle 6 Monate eine neues, mit Lithiumbatterien betrieben Smartphone braucht, PC, Notebook, Tablet und Netflix konsumiert und 24 Stunden am Tag Strom zieht, statt Fahrrad zu fahren mit Lithiumbatterien-E-Rollern durch die Gegen kurvt, und sich von Daddy bis ins Klassenzimmer fahren lässt. Kein Wunder dass die halbe Bevölkerung im Strahl Brocken kotzt. How dare you, Greta, die Du noch nie auch nur einen Tag gearbeitet hast, die Du nie etwas Konkretes für die Umwelt erreicht hast, im Gegensatz zu den Generationen vor Dir, Dich zum Moralapostel auszuspielen?
Aber das dürfte Gretel egal sein. Die ist bereits jetzt längst eine im Voraus gemachte Karriereaktivistin. Gesponsert von Lobbyisten, diverse Buchverträge schon in der Tasche, Angebote als Gallionsfigur von Umweltorganisationen auf dem Flötotto Schreibtisch, Fernsehsenden denken über eine Verfilmung, eine Dokureihe und eine vorabendliche Umwelt-Quiz Show nach, und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein bis „Greta, das Musical“ in die Theater kommt. Wer’s nicht glaubt möge diesen Artikel aufheben und in 20 Jahren wieder hervorholen.
Wer ist diese Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg?
Das Schweizer Magazin Weltwoche veröffentlichte einen online viel geteilten Artikel mit dem Titel “wir basteln uns eine Klima-Ikone“. Darin geht es u.a. darum, dass “ihr Erfolg weitgehend dem schwedischen PR-Experten Ingmar Rentzhog zu verdanken ist, der über gute Kontakte zu mehreren Propagandaorganisationen verfügt”. Als Indizien führt die Weltwoche auf, dass kurz nachdem Greta ihre Schulstreiks begann, ihre Mutter, eine recht bekannte Opernsängerin, ihr Buch veröffentlichte.
Am Tag der Buchveröffentlichung habe der PR-Mann Rentzhog auf Instagram ein Foto der streikenden Greta veröffentlicht und einen Artikel über sie bei Facebook veröffentlicht. Dies habe dann eine “Kettenreaktion” in den Medien ausgelöst. Außerdem habe Greta Thunberg ihre Rede beim UN-Gipfel vor fast leeren Rängen gehalten, während das öffentlich-rechtliche schwedische Fernsehen die Bilder so montiert habe, dass der falsche Eindruck entstanden sei, sie hätte vor einem großen Publikum gesprochen.
Rentzhog ist in Schweden kein Unbekannter, er verkaufte seine Firma für Finanzkommunikation und gründete die Plattform “we don't have time“, die sich für einen radikalen Wandel in der Klimapolitik einsetzen will und auch Spendengelder sammelt. Ein Schuft wer Schlimmes dabei denkt. Rentzhog erwiderte, dass er Greta geholfen habe, sei nie geheim gewesen. Auch habe er nichts von der Buchvorstellung von Gretas Mutter gewusst. Er erklärt allerdings auch, dass er mit Hilfe seiner Plattform “We don’t have time” die “Weltmedien” dazu gebracht habe, über Greta und ihr Engagement zu berichten.
Das Boot, das Greta für ihren Atlantik-Trip nutzt, scheint einem ominösen Immobilienmillionär aus Stuttgart gehören. Er ist anscheinend nicht der einzige fragwürdige Unterstützer der jungen Schwedin. Auf einem Fototermin im Braunkohle-Revier Hambacher Forst hat sie sich mit einer vermummten Aktivistin - der Verfassungsschutz stuft die gewaltbereite Szene als linksextremistisch ein - fotografieren lassen und einige Kritik dafür einstecken müssen.
In einem gemeinsamen Brief an Investoren schreiben Rentzhog und Nordvall: "Seit wir vor 18 Monaten gestartet sind, haben wir daran gearbeitet, das soziale Netzwerk auszubauen, Investoren anzuziehen und wichtige Klimawandel-Initiativen und junge Klima-Helden wie Greta Thunberg in Szene zu setzen." Und weiter, in erstaunlicher Offenheit: "Die Aufgabe des Unternehmens ist es, Gewinne zu erzielen, Werbeeinnahmen inbegriffen … es gibt keinen Interessenkonflikt zwischen Klimaschutz und Geldmachen." Man habe in kurzer Zeit bereits 23 Millionen schwedische Kronen von mehr als 500 Investoren aus 16 Ländern eingenommen. In dieser Woche wird mit den Greta-Bildern der Atlantikfahrt wohl einiges hinzukommen.
Auch die Segeljachtfahrt wird vielfach kritisch kommentiert, weil es sich um eine der teuersten Rennjachten der Welt handelt, weil ihr „Team Malizia“ aus Monaco stammt und also aus einem Steuerparadies, weil das Schiff einem ominösen Stuttgarter Immobilienmillionär gehört.
Kommerzielles Ziel der Rentzhog-Kampagne ist es von Anfang an, über die Klima-Ikone Greta die Aktiengesellschaft „We don’t have time“ zu einer grünen Massen-Plattform auszubauen. Erste Investoren-Runden werden anberaumt und Finanzprospekte geschrieben, um Aktienkapital zeichnen zu lassen. In einem Börsenbriefing heißt es: „uner Vorbild ist Tripadvisor.com, das mit seinen 390 Millionen Usern Unternehmen bewertet und beeinflusst.“
Ende November nimmt Greta Thunberg sogar offiziell einen Platz als Beraterin im Vorstand der Stiftung Rentzhogs ein. Beim Klimagipfel in Kattowitz im Dezember 2018 reiste sie wie auf einer Road Show mit den „We don’t have time“-Managern an und stellte das Projekt vor.
Insgesamt seien von 500 Investoren aus 16 Ländern 23 Millionen Schwedische Kronen (2,1 Millionen Euro) Kapital in die Firma geflossen. Das Unternehmen, das am 22. April 2019 ein soziales Netzwerk und eine Art digitale Protestbewegung startete, will Druck auf "Regierungen" und "Unternehmen" ausüben, sich an das Pariser Abkommen zu halten. Ganz klar ist es nicht, wie genau die erworbenen Millionen eingesetzt werden.
Ich erlebe das hoffentlich nicht mehr. Ich habe dann hoffentlich irgendwo ein Fleckchen Erde gefunden wo es keine Umweltdarsteller gibt und die übriggebliebene heile Landschaft noch von Horden eingewanderter Asylanten versaut wird, die – so zeigen uns ja die Fernsehbilder aus gettoisierten Straßen und Wohnungen, eher leben wie im Saustall und denen deutsche Erde scheißegal ist.
Aber dafür werden zukünftige Generationen von Rot-Grünen Gutmenschen dann ja die passende Ausreden haben: „der Planet lag damals am Boden, wir wären fast ausgestorben, wir mussten uns um die Rettung der ganzen Menschheit kümmern“. Jo, Ziel erreicht. Menschheit gerettet, Intelligenz ausgestorben.
Greta #FridaysForFuture #GretaThunberg #HowDareYou
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2019.06.03 23:24 DieHermetischeGarage Podcast-PlayList vom Montag, 03.06.2019

Die gesamte Tages-PlayList
Tagestipps
Sendung Titel
BR Kalenderblatt Robert Fulton führt sein U-Boot 'Nautilus' vor (1)
BR Wissen Wassily Kandinsky - Erfinder der Abstraktion (2)
SWR Zeitwort 3.6.1969: Das FBI überwacht die Schauspielerin Jean Seberg (3)
WDR Zeitzeichen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko (am 03.06.1979) (4)
News
Zeit Titel wo min
05:19 Mehr Brexit-Ratschläge? Trump besucht Großbritannien (Schreiber, Sebastian) DLF 2:40 ?
05:22 Der Bürgermeister von El Paso und Trumps Streit mit Mexico (Kößler, Thilo) DLF 4:31 ?
05:44 Griechenland vor Machtwechsel? Siegessichere ND, kämpferische Syriza (Lehmann, Michael) DLF 3:26 ?
06:17 Konstanz: Ein Monat nach dem 'Klimanotstand' (Wagner, Thomas) DRK 3:55 ?
06:38 Tel Aviv: Vor dem nächsten Krieg? Gaza nach der jüngsten Eskalation (Aßmann, Tim) DRK 3:27 ?
07:20 Das liberale Amerika braucht eine neue Agenda (Friedman, Max Paul) DRK 4:24 ?
08:40 Das Wichtigste heute Morgen (Engels, Silvia) DLF 4:35 ?
09:10 Rechtsrutsch - Estland verliert seinen Ruf als Muster-Europäer (Kellermann, Florian) DLF 4:47 ?
09:10 Belgien vor der Spaltung? - Gespräch über die schwierige Regierungsbildung (Roger Pint im Gespräch mit Andreas Noll) DLF 6:04 ?
11:08 Zum Tod von Roky Erickson (Beyer, Carsten) DRK 1:39 ?
11:21 Tourauftakt von Fat White Family - Immer noch eine 'Drogenband mit Rockproblem'? (Reil, Juliane) DRK 7:56 ?
11:36 Neue Club-Platten: Das muss man gehört haben ... oder auch nicht (Kühne, Gesine) DRK 5:08 ?
11:44 Ausblick auf das Jazzdor-Festival in Berlin (Wegner, Matthias) DRK 8:25 ?
12:08 Nach Nahles-Rücktritt: Was sind mögliche Schritte für die SPD? (Vu, Vanessa) DRK 5:36 ?
12:17 Nach Nahles-Rücktritt: Wie geht es weiter mit der GroKo? (Vu, Vanessa) DRK 5:52 ?
12:43 Tote nach Eskalation im Sudan - Militär löst Kundgebungen gewaltsam auf (Frank, Tilo) DLF 2:52 ?
12:46 Was sind die Modernisierungspläne der CDU? (Vu, Vanessa) DRK 7:58 ?
12:47 Gedenken an Tiananmen-Massaker wird erschwert (Wurzel, Steffen) DLF 1:53 ?
13:43 Seltene Erden: Chinas Strategie im Handelskonflikt (Pfalzgraf, Markus) DLF 2:55 ?
14:12 Bei Koalitions-Aus: Was alles liegen bliebe (Gavrilis, Panajotis) DLF 5:41 ?
14:52 Aufstieg nach dem Protest: Damals Student, heute chines. Geschäftsmann (Wurzel. Steffen) DLF 5:54 ?
14:59 Heimkino: 50 Jahre 'Midnight Cowboy' - Aufwachen aus dem amerikanischen Traum (Überland, Laf) DRK 5:53 ?
15:15 Corsogespräch: Die Philosophin Svenja Flaßpöhler zum Auftakt der Phil.Cologne (Siniawski, Adalbert) DLF 7:18 ?
15:36 Hamburger Liedermacherin Julia Schilinski: auf der Suche nach Intimität Stille (Schilinski, Julia) DRK 12:44 ?
15:36 Täuschungsverdacht gegen Bloggerin - Umgang mit Fälschungen im Redaktionsalltag (Stärk, Lena Lotte) DLF 5:19 ?
16:08 Pop, Plastik, Politik - das US-amerikanische Duo Matmos (Daniel, Drew;Schmidt, M.C.) DRK 11:41 ?
16:24 Zum Tod des französischen Philosophen Michel Serres (Drees, Jan) DLF 4:52 ?
16:27 Spezial-OPs, Gender-Gerechtigkeit, Kaffee (Lehnhoff, Wiebke) DLF 6:12
16:40 Soundscout: Bermooda aus Köln (Risel, Martin) DRK 4:10 ?
17:41 Welche Kunst soll ins Kanzleramt? Klaus Staeck im Gespräch (Koldehoff, Stefan) DLF 9:02 ?
18:22 Zum Tod des Kasseler Regierungspräsidenten (Fittkau, Ludger) DRK 3:07 ?
18:32 Kein schwedischer Haftbefehl gegen Assange (Schmiester, Carsten) DLF 1:17 ?
18:34 EU Komplize der libyschen Küstenwache ? (Sina, Ralph) DLF 2:35 ?
18:49 Quo vadis Europarat? Russland, Ukraine und Demokratie (Stefanie Schiffer, Ramona Westhof, Margarete Wohlan) DRK 6:23 ?
18:50 Hotels und Reisen - Sterne-Bewertungen: Der Vergleich ist schwierig geworden (Günther, Ralph) DLF 4:33
19:05 Streit um Trump-Visite in London (Meurer, Friedbert) DLF 3:09 ?
19:20 Liao Yiwu: 'Herr Wang, der Mann, der vor den Panzern stand' (Dorloff, Axel) DLF 10:14 ?
19:25 Kate Manne: 'Down Girl. Die Logik der Misogynie' (Tischendorf, Tamara) DLF 6:56 ?
19:30 Diagnose 'austherapiert' - Wenn Krankenkassen nicht bezahlen wollen (Feature) (Eleni Klotsikas) DRK 29:44 ?
19:30 Heike Görtemaker:'Hitlers Hofstaat.Der innere Kreis im Dritten Reich und danach' (Heumann, Marcus) DLF 6:58 ?
19:50 Sina Trinkwalder: 'Zukunft ist ein guter Ort. Utopie für eine ungewisse Zeit' (Tschechne, Martin) DLF 6:50 ?
22:50 Der kanadische Völkermord - Tausende indigene Frauen vermisst (Schwarte, Georg) DRK 4:04 ?
23:34 Italiens Ministerpräsident droht mit Rücktritt (Weiß, Lisa) DLF 1:01
23:38 US Visa nur noch mit Angaben zu Social Media Konten (Landwehr, Arthur) DLF 1:06
23:46 Österreichs Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein vereidigt (Verenkotte, Clemens) DLF 2:50
Infos
(#) Info
(1) Robert Fulton war ein Pionier der Unterseeschifffahrt. Napoleon allerdings fand Fultons U-Boot 'Nautilus' eher 'naja'. Jules Verne nannte sein U-Boot in '20.000 Meilen unter dem Meer' Fulton zu Ehren 'Nautilus'.
(2) Wassily Kandinsky war einer der führenden Köpfe der Moderne. Als einer der ersten Künstler malte er rein abstrakte Gemälde. Mit Farben und Formen schuf er dabei eine neue, weltweit verstandene Sprache.
(3) Jean Seberg unterstützte schwarze Bürgerrechtler in den USA. Das wurde ihr zum Verhängnis: FBI-Agenten zerstörten ihre Karriere und ihr Leben.
(4) Die Explosion der Deepwater Horizon 2010 war nicht der erste Unfall, der im Golf von Mexiko eine gigantische Ölpest auslöste. 1979 verseuchte die explodierte Ölquelle Ixtoc 1 fast zehn Monate lang den Golf – die bis dahin größte Ölkatastrophe der Geschichte. Autorin: Anne Preger
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2018.11.06 07:45 nyhetsbubbla TV-kanaler och Facebook stoppar republikansk reklamfilm som visar rättegångsbilder på illegal migrant som mördat två poliser samt bilder på migrantkaravanen genom Mexiko, CNN kallar filmen rasistisk, NBC okänslig, medan Fox News och Facebook stoppar filmen utan kommentarer

TV-kanaler och Facebook stoppar republikansk reklamfilm som visar rättegångsbilder på illegal migrant som mördat två poliser samt bilder på migrantkaravanen genom Mexiko, CNN kallar filmen rasistisk, NBC okänslig, medan Fox News och Facebook stoppar filmen utan kommentarer submitted by nyhetsbubbla to bubbla [link] [comments]


2018.10.11 13:07 Impulseps "Offene Grenzen"

Migration ist ein heißes Thema auf de. Nicht selten geht es dabei um “offene Grenzen”, und oft tatsächlich um eine Strohmann-Version davon. Darüber hinaus sind die allermeisten Argumente zu dem Thema komplett uninformiert. Das ist durchaus erwartbar - die realen Auswirkungen von verschiedenen Arten von Migration sind eines der Themen mit einem gigantischen Spalt zwischen Verständnis der Öffentlichkeit und tatsächlichen Forschungsergebnissen.
Deswegen habe ich diesen Post geschrieben, um etwas Klarheit zu bringen und einen umfassenden Case für die Idee von offenen Grenzen zu machen. Credits dabei an sae-2, dessen Posts ich als Inspiration und Vorlage nehme.
Lasst mich vorher noch sagen, dass sich dieser Post fast ausschließlich mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von offenen Grenzen beschäftigen wird, sprich mit der pur pragmatischen Ebene. Die moralische Ebene gibt es natürlich auch, aber auf ihr sehe ich keinen Diskussionsbedarf. Aus pur moralischer Sicht ist Freiheit immer besser als Unfreiheit. Aus pur moralischer Sicht ist Selbstbestimmung immer besser als Fremdbestimmung. Aus pur moralischer Sicht ist es grundsätzlich falsch, das Leben eines Menschen vom Zufall seiner Geburt abhängig zu machen, und ich sehe keine Möglichkeit für das Gegenteil zu argumentieren.
Da Freiheit für sich ein Selbstwert ist, ist jede Form von Migrationspolitik ein Tradeoff. Für jede Einschränkung von Offenheit für Migration müssen die daraus entstehenden Vorteile gegen die Einschränkung der individuellen Freiheit der Betroffenen abgewägt werden.
Nun denn, auf gehts!
Was sind offene Grenzen nicht?
Offene Grenzen bedeuten nicht:
Al-Baghdadi, der Anführer von ISIS, streicht sich böse über den Bart während er eine völlig unmarkierte Grenze übertritt.
Grenzposten: "Stopp, Terrorist! Wir wollen dich nicht in unserem Land!"
Al-Baghdadi: "Aha! Aber was ihr wollt spielt keine Rolle. Hier habe ich eine Kopie der Wikipediaseite eures Landes, und auf ihr steht dass ihr “offene Grenzen” habt. Somit kann ich in euer Land kommen und ihr könnt nichts dagegen tun!"
Grenzposten: "Verdammt, er hat Recht! Tja, dann müssen wir ihn wohl rein lassen."
Aber im Ernst, dieses Beispiel ist offensichtlich übertrieben. Dennoch denken viele Menschen wenn sie “offene Grenzen” hören direkt an “keine Grenzen”. Viele stellen sich eine Situation vor, in der Migranten einfach über die Grenze laufen ohne jede Form von Checks oder Prozess. Sie bilden sich Bilder ähnlich diesem Cartoon, diesem, oder sogar diesem.
Also was sind offene Grenzen?
Das Cambridge Dictionary definieren sie als "a situation in which goods and people can enter and leave a country easily," wobei ich mich in diesem Post vor allem mit Migration beschäftigen werde.
Eine häufiger benutzte Definition finden wir bei Wikipedia:
An open border is a border that enables free movement of people between different jurisdictions with limited or no restrictions on movement, that is to say lacking substantive border control. A border may be an open border due to a lack of legal controls or intentional legislation allowing free movement of people across the border (de jure), or a border may be an open border due to lack of adequate enforcement or adequate supervision of the border (de facto).
Um die Erklärung klarer zu machen und ein Bild zu liefern, werde ich im folgenden eine hypothetische offene Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten als Beispiel nehmen. Das Beispiel nehme ich sowohl wegen der momentanen politischen Situation, als auch weil die Grenze eben klar noch nicht offen ist (im Gegensatz zu den meisten europäischen Grenzen). Aber ich werde auch andere Beispiele einbauen.
An dieser Stelle noch an alle die jetzt denken “wow schon wieder die USA als Beispiel die haben doch gar keinen Sozialstaat impulseps weiß nicht wovon er redet man ist der dumm”: zu Sozialstaaten kommen wir noch.
Okay. Sagen wir, die USA und Mexiko entscheiden sich ihre Grenze zu öffnen. Was bedeutet das? Nun, alles was es im Grunde heißt ist, dass der typische Mexikaner oder Amerikaner erwarten kann die Grenze relativ schnell passieren zu können, ungeachtet seiner Qualifikationen, Fähigkeiten oder Motivation (zum Beispiel ins andere Land zu ziehen, dort zu arbeiten oder einfach nur als Urlaub). Es bedeutet keine Kontingente, keine begrenzte Anzahl an Visas und keine willkürlichen Anforderungen zum Überschreiten der Grenze, wie beispielsweise Fähigkeiten/Qualifikationen oder die Kenntnis einer Sprache.
Allerdings -
Diese hypothetische Grenze zwischen den USA und Mexiko könnte (und würde wahrscheinlich) Grenzübergänge/Kontrollpunkte haben (idealerweise so viele wie möglich entlang der Grenze, um Menschen effizient durch die Gegend zu bringen und keine Stauprobleme zu verursachen) und könnte eine Art Ausweisdokument erfordern.
Nehmen wir die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich, zwei Länder die Teil des Schengen Abkommen sind. Während diese Grenze eine offene ist, müssen Menschen die sie passieren dennoch eine Art Ausweisdokument mitführen, die Grenzpersonal jederzeit überprüfen können. Oft können Reisende allerdings die Grenze ohne jede Störung passieren. In Zeiten erhöhter Sicherheitsvorkehrungen können beide Länder unilateral entscheiden, Kontrollpunkte einzurichten die alle Reisenden passieren müssen. Die Grenze ist weiterhin offen, sie zu überqueren benötigt nur einen weiteren Schritt.
Kommen wir in Anbetracht dieses Beispiels zur Grenze zwischen Mexiko und den USA zurück. Auch hier können offene Grenzen Kontrollpunkte beinhalten, entweder puntweise oder sogar permanent, je nach Sicherheitspräferenzen. Eine Art Universaldokumentation, wie ein Reisepass oder sogar eine Art spezifischerer "Grenzpass" die eine schnelle Überquerung der Grenze gewährleisten könnte, könnte ebenfalls verlangt werden, aber damit es eine offene Grenze wird, wäre diese Art von Dokumentation für so ziemlich jeden zugänglich, mit offensichtlichen Ausnahmen wie bekannten Schwerkriminellen und bekannten Banden- oder Kartellmitgliedern.
Die Details sind flexibel, aber der Punkt ist - offene Grenzen bedeuten nicht null Sicherheit.
Warum überhaupt offene Grenzen?
Der simpelste, und wichtigste Grund für offene Grenzen ist extrem großes wirtschaftliches Wachstum. Der Fakt dass eine solche Arbeitsmobilität zu enormen Steigerungen führt ist schon lange etabliert, wie in diesem Review von diverser Evidenz beschrieben. Darüber hinaus geht dieses Papier insbesondere auf einige der technischen Details ein, warum die Policy so vielversprechend ist, insbesondere für Entwicklungsländer.
Der Grund, warum offene Grenzen die Wirtschaft wachsen lassen, ist im Wesentlichen, dass es den Menschen erlaubt, dorthin zu gehen, wo sie am produktivsten sind. Der größte Teil des Unterschiedes im Einkommensniveau zwischen den Ländern ist nicht die Sparquote, die Gesundheitsversorgung oder gar die Bildung. Es ist Technologie. Und wenn man darüber nachdenkt, macht es Sinn. Stellt euch vor, ihr müsstet euren jetzigen Job machen, aber nur mit der Technologie, die in den 1970er Jahren zugänglich war. Für die meisten würde dies eine drastische Verringerung ihrer Produktivität bedeuten. Und dabei reden wir noch gar nicht über Institutionen - wie Dinge wie ein faireres Rechtssystem oder ein einfacheres Verfahren zur Unternehmensgründung die Produktivität ebenfalls beeinträchtigen können.
Wie viele Menschen wurden so weit von ihrem vollen Potenzial abgehalten, nur weil sie im falschen Land geboren wurden? Wie viele Länder haben einen Mangel an Demokratie und Fortschritt erlebt, nur weil das Volk nie die Möglichkeit hatte, persönlich zu sehen, was es sonst noch gibt? Wie viele Menschen hatten eine großartige Idee, die die Welt hätte verändern können - aber sie lebten nicht in einem Land mit Institutionen, die diese Idee unterstützen und verwirklichen konnten?
Aber diese Vorteile sind für die Menschen in den Entwicklungsländern auf Kosten der hart arbeitenden AmerikaneDeutschen/Italiener, richtig?
Nicht wirklich. Die Literatur (wie das o.g. Review und Paper) zeigt, dass während die Vorteile für Menschen aus Entwicklungsländern in Größenordnungen von 100% oder sogar 1.000% sein können, die Kosten von offenen Grenzen bei schneller Umsetzung ein Bruchteil eines Prozentes sind. Bei langsamer, gradueller Umsetzung hingegen gibt es keinerlei Evidenz von Kosten für hochentwickelte Länder überhaupt.
Doch nicht nur das. Offene Grenzen können in mehreren Szenarien tatsächlich Vorteile für die Menschen in Industriestaaten bringen, selbst über das langfristige Wachstum hinaus.
Link
Clemens's research also challenges the notion that immigrants take away jobs from Americans. In agriculture, for example, he has estimated that for every three seasonal workers who are brought in, one American job is created across all sectors. Directly, workers need managers, and more often than not those managers are Americans. Indirectly, workers buy things, which means more Americans are needed to sell and produce those things. And yet, Clemens told me, "when a bus of 60 Mexicans is coming up from the border, nobody looks at it and says 'Ah, there's 20 American jobs.'"
Gibt es denn noch andere Vorteile von offenen Grenzen, außer den wirtschaftlichen?
Jep. Der größte ist tatsächlich bessere Grenzsicherheit.
Klingt lächerlich? Nicht wirklich. Nehmen wir das vorherige Beispiel, mit der US-Mexiko Grenze und einem System einer offenen Grenze mit einer Reihe von Kontrollpunkten.
Unter dem momentanen System haben gute und ehrliche Menschen einen Anreiz, illegal einzuwandern. "Was?! Alles was sie machen müssen ist sich anstellen!" denkt ihr vielleicht. Nun, werft einen Blich darauf, was “sich anstellen” bedeutet. Wie gesagt, es gibt einen Anreiz illegal zu immigrieren. Und wie John Oliver in diesem Beitrag erklärt, die Tatsache dass gute und ehrliche Menschen illegal immigrieren verändert die Art und Weise wie Grenzkontrollen operieren, und nimmt auf jeden Fall Zeit und Ressourcen in Anspruch.
In einem System mit offenen Grenzen gibt es kaum bis keine Gründe, aus denen gute und ehrliche Menschen illegal einwandern sollten. Die größten Gründe, Kontrollpunkte zu umgehen hätten (a) gesuchte Verbrecher, (b) Banden- oder Kartellmitglieder oder (c) Schmuggler von illegalen Waffen/Sonstigem. Ein solches System würde es ermöglichen, dass sich die Grenzsicherheit auf die illegale Einwanderung konzentriert und sogar hart gegen sie vorgeht, denn das Wesen der illegalen Einwanderung wäre ein völlig anderes. Dies ist eins der primären Argumente, das ausgerechnet Rick Perry nutzte um für die Dekriminalisierung von Marihuana zu argumentieren - es ermöglicht der Strafverfolgung, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Und ja, das war wieder das Szenario in den USA. Aber übertragt es mal auf Deutschland und Europa, gerade vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise. Genauso wie große Teile der illegalen Einwanderer in die USA aus Mexiko gute, ehrliche Menschen sind die nur nach ihrem Glück streben wollen, besteht auch der Zuzug von Flüchtlingen nach Europa zum allergrößten Teil aus guten, ehrlichen Menschen, die aus den schlimmsten vorstellbaren Verhältnissen fliehen und nichts suchen, als ein besseres Leben. Der Fakt, dass es extrem kompliziert ist nach Europa oder Deutschland zu immigrieren, zwingt diese Menschen dazu illegal einzureise, auf dieselbe Art und Weise wie Kriminelle und Terroristen.
Gibt es keine Bedenken wegen offener Grenzen?
Klar, obwohl ich hoffe, dass ich viele von ihnen bereits angesprochen habe.
1) Bedenken bezüglich der einheimischen Löhne haben wir bereits damit angesprochen, dass die vorhandene Evidenz darauf hindeutet, dass offene Grenzen wenig bis gar keine Kosten für einheimische Arbeiter verursachen würden. Dies ist besonders plausibel, da im Grunde jede empirische Studie zur Einwanderung jemals den gleichen Effekt gezeigt hat - Null bis sehr geringe Lohnsenkungen für einheimische Arbeitnehmer. Beachtet - Argumente, dass Einwanderer immer notwendigerweise Löhne verringern, hängen von der Annahme ab, dass Einwanderer ein Ersatz für einheimische Arbeitnehmer sind, während sich oft herausstellt, dass sie tatsächlich eine Ergänzung sind.
2) Sicherheitsbedenken haben wir dadurch behandelt, zu klären, was offene Grenzen sind und was sie nicht sind. Wir haben gesehen, wie offene Grenzen Sicherheit tatsächlich verbessern können. Insgesamt ist Sicherheit viel zu subjektiv um darüber zu streiten, dazu empfehle ich diesen Talk von Bruce Schneier, einer Koryphäe der Kryptologie.
3) Viele Bedenken hängen auch von der Idee ab, dass offene Grenzen unilateral und unmittelbar von einem gegebenen Land umgesetzt werden. Praktisch niemand fordert das. Offene Grenzen sind ein Ziel, nicht etwas, das von heute auf morgen umgesetzt werden muss.
4) Einige Bedenken können auch länderspezifisch sein. Auch hier kann es immer Nuancen geben. Natürlich können Länder unterschiedliche Ansätze verfolgen, um dieses Ziel zu erreichen. Ein großes Land mit einer enormen Landfläche wie die USA könnte wahrscheinlich relativ schnell offene Grenzen umsetzen. Ein sehr kleines Land, das an große Konfliktquellen grenzt, müsste natürlich viel langsamer und methodischer auf dieses Ziel hinarbeiten. Es hängt immer von den konkreten lokalen Bedingungen ab, wie Wirtschaftsspezialisierung oder Marktflexibilisierung. Deutschland könnte zum Beispiel die Vorteile von Migration deutlich erhöhen, wenn der deutsche Arbeitsmarkt etwas liberalisiert werden würde.
5) Ein weiteres Anliegen ist fiskal. Werden Immigranten den Steuerzahler nicht wegen den ganze Leistungen, die sie erhalten, viel kosten? Ein Literaturüberblick von CATO deutet darauf hin, dass die meisten Studien tatsächlich eine kleine, aber positive Netto-Finanzwirkung der Einwanderung feststellen. Dies sollte keine Überraschung sein, da viele Länder Einwanderern tatsächlich die meisten Formen der Sozialhilfe vorenthalten. Die USA bilden da keine Ausnahme, wie Präsident Trump herausfand, als er ein fünfjähriges Verbot der Sozialhilfe für neue Einwanderer vorschlug, und dann merkte dass es das bereits gibt. Und einfach gesagt, könnte es in einer offenen Grenzsituation immer eine Option sein, weitere Wohlfahrtsbeschränkungen für Einwanderer einzuführen, anstatt die Einwanderung selbst zu beschränken.
5.1) Diese Ausführungen beziehen sich wie gesagt auf die USA bzw Länder ohne offene Sozialsysteme. Während dieses Modell auch für Deutschland und Europa immer ein mögliches Modell ist, möchte ich hier noch eben etwas Evidenz bringen, dass selbst mit offenen Sozialsystemen Deutschland bisher kein großes Problem hat. Von der Universität Oxford gibt es einen Bericht über die tatsächlichen empirischen Auswirkungen von Migration auf OECD Länder:
Lead author Professor Ian Goldin, Professor of Globalisation and Development at the University of Oxford, and researchers at Citi found that migration has had a substantial impact on recent aggregate economic growth in OECD countries:
  • In the UK if immigration had been frozen in 1990, real GDP in 2014 would have been around £175bn lower
  • In Germany real GDP would have been €155bn lower
  • In the US migration has made a material contribution to long-term and also more recent growth, and the best-performing industries and regions in the US are highly dependent on migrants’ critical contribution
  • Migrants contribute disproportionately to innovation, business start-ups and economic growth.
The report finds that migration raises levels of innovation, productivity and economic growth.
It emphasizes that although migrants are on balance highly beneficial for societies, there are costs and these need to be addressed more effectively. The concentration of migrants in particular areas puts pressure on public services and infrastructure. The authors recommend redistribution of tax receipts to address burdens on local and regional authorities, more active labour market policies, such as education and training for the unemployed, a greater focus on language, certification and other measures which will ensure that migrants contribute more fully and better utilise their skills
In Germany, Greece, Portugal, Spain, and the U.K., migrants are less or no more dependent on social services than native citizens.
Auch gibt es einen FT Artikel dazu.
Der Bericht zeigt weiterhin, dass gerade niedrigqualifizierte Immigranten in Deutschland nicht häufiger arbeitslos sind als ihre deutschen Gegenstücke, und den Staat nicht mehr kosten als ihre deutschen Gegenstücke.
6) Und zu guter Letzt gibt es die Vorstellung einer “kulturellen Übernahme”, zu der ich sage sei kein rassistisches Arschloch vor der ich keine großen Sorgen habe. Dass so viele Immigranten einwandern, um die gesellschaftlichen Werte der USA oder Japans oder irgendeines europäischen Landes wirklich grundlegend zu verändern, ist komplett unvorstellbar. Darüber hinaus kann von Einwanderern in ein bestimmtes Land im Durchschnitt erwartet werden, dass sie das Land, in das sie ziehen, mögen, eben weil sie in dieses Land ziehen. Ich würde auch argumentieren, dass Werte wie Freiheit, die wir in den meisten entwickelten Ländern schätzen, von Natur aus attraktiv sind, und dass die persönliche Auseinandersetzung mit diesen Werten tatsächlich das sein wird, was viele Menschen von ihnen überzeugen wird. Aber das ist ein heikles Thema und dreht sich um viele sehr subjektive Dinge.
Aber wenn es noch nie offene Grenzen gab, könnte es dann nicht zu unbeabsichtigten Problemen kommen? Gibt es irgendeine historische Präzedenz?
Ja. Gerade in den USA.
Die USA hatten von 1789 bis 1882 vollständig offene Grenzen, aber ein System der endlichen Einwanderung wurde erst 1921 eingeführt. 1882 führte die US-Regierung eine Politik der offenen Grenzen ein (d.h. es gab keine Begrenzung der Zahl der Einwanderer wie heute), begann aber, dieser Politik der offenen Einwanderung bestimmte "Ausnahmen" hinzuzufügen. Der erste und berüchtigtste dieser Ausschlüsse war das chinesische Ausschlussgesetz von 1882, das die Einwanderung chinesischer Arbeiter in die USA vollständig verbot. Im selben Jahr kam ein Ausschluss von Infektionskrankheitsträgern und psychologisch Kranken hinzu. Ein weiterer Ausschluss wurde 1901 hinzugefügt - Anarchisten konnten nicht mehr in die USA einreisen. Und schließlich, 1921, starb das System der offenen Grenzen komplett, als ein endliches Einwanderungssystem - Kontingente - eingeführt wurde.
Argentinien ist ein modernes Beispiel für ein System, das unilateral offenen Grenzen ziemlich nahe kommt.
Link
No specific skills or country quotas are in place. All an applicant needs is a letter from an employer or potential employer and a certificate of good conduct from the police of their country of origin.
It is also possible to look for a job once in Argentina on a tourist visa. Europeans can travel to Argentina without a visa and are automatically given a free 90-day tourist visa upon arrival. After finding a job, immigrants can go to the migrations department with a letter from their employer and a certificate of good conduct from their country of origin.
Und wenn wir schon über Geschichte reden: wenn jemand sagt, dass er "legale Einwanderung unterstützt, aber illegalen Einwanderung ablehnt", ist der beste Weg, dies zu tun, eine offenere Einwanderungspolitik.
Alles in allem will ich mit diesem Post etwas sehr simples sagen: Offene Grenzen sind gut. Für uns, für Einwanderer, für praktisch alle. Sie müssen nicht von heute auf morgen umgesetzt werden, und selbst die Nachteile die sie bringen können, können abgefedert oder komplett umgangen werden. Offene Grenzen sind einer der letzten politischen “No-Brainer”, wie Sozialsysteme, Krankenversicherungen, Gewerkschaften oder die Gleichstellung von Frauen, die es überhaupt gibt. Milliarden von Menschen können durch sie aus der Armut gehoben werden.
Alles was uns davon abhält dieses Projekt in Angriff zu nehmen, sind wir selbst.
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2017.07.02 11:23 KalasLas Obligatorisk AAR (After Action Report) efter en legendarisk runda

Medans ni andra låg och sov inatt, så inträffade något historiskt! Tillsammans med Plz, Ubåt, Truffle, Nova_Risby och Shirazmatas (men framförallt Plz och Ubåt eftersom de var de enda som höll ut hela vägen till slutet) så spelades nog en av de bättre omgångarna Hearts of Iron 4 med The Great War-modden som någonsin har spelats. Här är berättelsen om vad som hände.
Det hela började med en CS:GO-match. Jag råkade nämna att jag hade suttit och spelat HoI4 med Great War-modden, och helt plötsligt var vi 6 pers som ville spela en coop-match med modden. Sagt och gjort, vi hoppade in och satte igång. Plz på Tyskland, Truffle på Österrike-Ungern, jag på Ottomanerna, Ubåt på Kina, Nova_Risby på Sverige och Shirazmatas på Mexiko. Vi var otroligt sturska, och den allmänna åsikten var att det här skulle bli enkelt, en walk-over så att säga. Därför yttrades orden som under en lång period framöver skulle komma att ångras: "Det är bäst att vi höjer svårighetsgraden ganska rejält, så att det inte blir för lätt för oss" Sagt och gjort, svårighetsgraden höjdes genom att Frankrike, Storbritannien och Ryssland buffades ganska rejält. Fortfarande trodde vi att det skulle bli hyfsat lätt. Tyvärr började vi inte dokumentera spelet förräns ganska sent, eftersom vi var omedvetna om vad som skulle utspela oss framför våra ögon.
Spelet började, och det dröjde inte mer än 10 min innan första missräkningen inträffade. Planen var att Shiraz på mexiko skulle bli fascist och gå med Centralmakterna (oss alltså). Detta skulle han göra genom revolution, men 10 min in i matchen hörs plötsligt Shiraz i discord med smått panik i rösten: "Ska jag välja revolutionary eller counter-revolutionary för att bli fascist???" Det är tyst i några sekunder medans alla funderar, men inser att ingen har någon aning. Jag yttrar efter ytterligare nån sekund lite försiktigt: "Borde väl vara revolutionary?" Efter några sekunders extra tystnad så hörs en besviken Shiraz: "Nope, jag är nu en demokrati". Aja tänkte vi, det här går att lösa, han kan hoppa in på andra mexiko vid en rehost eller nåt. Nästa problem som inträffade var när Ubåt också misslyckades med Kina, och tvingades byta till att spela Japan istället.
Tredje snedräkningen stod jag själv för. Alla hade varnat mig för att balkankriget som ottomanerna får efter två år var ganska knepigt att vinna, men jag var självsäker. Något för självsäker. "Hallå, det är 4 st små skitländer mot det mäktiga Ottomanska Imperiet, vad kan gå fel? Balkankriget satte igång 1912, och vad som jag hade väntat skulle bli en hyfsat enkel vinst på några månader blev en två år lång köttkvarn, som endast vanns i slutändan för att serbien från ingenstans övergav sina linjer av någon anledning, så jag kunde marschera rätt in i Belgrad. Lesson learned, som dom säger.
Detta gjorde att jag kom ur kriget lagom till 1914, och inte långt efter att balkankriget var vunnet så börjar Plz snacka om att "nu kör vi". Men efter att ha upptäckt att det suger att inte ha så mkt artilleri i sina divisioner så var jag inte överdrivet pepp på att börja slåss med ryssen, så jag tänkte att alla andra få ta kriget i början, det är ju första världskriget, det kommer ju mest stå still första åren ändå.
Det dröjde inte mer än 5 minuter efter att kriget bröt ut innan Plz börjar ropa "Shit, ryssen bryter ju igenom!", "Asså, mina trupper är ju chanslösa", "Truffle, vad gör du egentligen?", och de väldigt fruktade orden "KalasLas, vi behöver nog din hjälp direkt här". Jag hade inte kollat så mycket på deras krig eftersom jag var upptagen med att ta över arabiska halvön, men nu unnade jag mig en glans uppåt europa. Med skräck såg jag hur ryssen hade brutit igenom på flera ställen på östfronten och höll på att trycka tillbaka både Tyskland och Österrike-Ungern, och till och med på västfronten hade det gått dåligt, frankrike höll på att vinna där också. Jag hade inget val, jag fick helt enkelt kallas in till kriget, mot mina protester om att jag inte skulle kunna åstadkomma så mycket. Vi hade minst sagt kraftigt underskattat den buffade AI:n. Vi hade räknat med att ganska snabbt besegra ryssen genom att få inbördeskriget att poppa. För dom som inte har koll på modden, så får ryssland ett inbördeskrig (som hände historiskt) under kriget. Problemet för oss var dock att det eventet poppar när ryssland har förlorat än viss mängd land, något som absolut inte såg ut att hända nu, när ryssen trängde in i både tyskland och österrike-ungern.
Nu följde en lång period av förtvivlan och väntan på en långsam, plågofylld död. Efter en halvtimme så tvingades truffle på Österrike-Ungern ge upp, och jag fick retirera till Konstatinopel och överge hela balkan. Tyskland såg nära ut att ge upp också, och hade endast en liten del av tyskland fortfarande under kontroll kring münchen. Jag lyckades hålla ryssen uppe i bergen kring kaukasus, och britten nere vid egypten, men jag kunde inte göra några offensiver. Sverige hade också blivit inkallad till kriget, men var också på defensiven mot ryssen i norr, utan möjlighet att göra annat än att försvara. Japan vet jag inte ens vad han gjorde under denna perioden, men Mexiko hade kul med att besegra USA medans vi dog i europa iallafall. Dock hade Mexiko inte brytt sig om att försöka bygga någon flotta, så trots att han hade lyckats besegra USA så hade han ingen möjlighet att hjälpa oss i europa, vi var lämnade åt vårt öde.
Det såg nu otroligt mörkt ut. Österrike-Ungern död, Tyskland i princip död förutom att han hade tagit över nästan halva Afrika, något Plz fortfarande hävdar var viktigt (fråga mig inte varför), Ottomanerna tillbakatryckta från arabiska halvön och Balkan, Sverige förlorandes i norr och ett Japan och Mexiko som inte kunde hjälpa till. Vi satt nu ett bra tag och pratade om vad som gått fel, varför Plz och Truffles trupper inte hade haft någon chans mot AI:n, varför Plz hade valt att skicka en rejäl arme till afrika istället för östfronten, vems fel allting var egentligen, etc. Allt var uppgivet, och vi var helt övertygade om att vi hade förlorat. Jag passade även på här att försöka muntra upp truffle lite genom att säga "Det var ju åtminstone inte någon spelare som dödade dig den här gången". Han blev inte så uppmuntrad. Jag sa dock även då till Plz: "Vi spelar väl tills vi dör va?" "-Jadå"
Jag vet inte hur länge vi satt fullockuperade och nästan döda, men gissningsvis 1 timme skulle jag tro. Så här såg det ut då, i vår mörkaste timme: http://i.imgur.com/Bl3VMDZ.jpg Men. Vad som nu följde kommer aldrig glömmas av de som var där. Jag var den förste som noterade att all attrition hade fått både ryssen och fransosens trupper att tappa otroligt mycket utrustning, så deras trupper var otroligt svaga. Jag upplyste Plz om detta, varpå han tänkte att, tja kan ju lika gärna testa att göra en utbrytning från fickan han fortfarande satt i. Dom hade aldrig lyckats bryta igenom hans nu väl försvarade linjer. Med ryssen och fransosen försvagade så upptäckte vi till vår absoluta överväldigade lycka att det gick! Plz bröt sig ut, omringade trupper, och dödade en stor mängd ryska och franska trupper! Likadant för ottomanerna, vi lyckades göra en offensiv i kaukasus och trycka tillbaka och omringa en stor mängd ryssar. Även Sverige hade fått stopp på ryssens framryckning och kunde nu gå på motoffensiv. Efter bara en kvart så kunde Plz med glädje i rösten utbrista: "Truffle, du har nu land igen!" Truffle satt vid det här laget redo i startgroparna, för trogen som han är så hade han aldrig lämnat spelet, även om han var död. En stund senare lyckades han få ut en första divison och kunde hjälpa till igen att slåss!
Det var fortfarande inte lätt, ryssen var svag, men hade fortfarande mycket trupper. Varje provins betalades för med många liv. Förlusterna för båda sidorna i kriget var enorma, tror vi hade förlorat ca 5 miljoner trupper och trippel ententen drygt 10 miljoner. Men till slut, lyckades vi ta över tillräckligt mycket av ryssland för att revolutionen skulle kicka igång. Vi hade nu segervittring. Ett tag senare gav frankrike upp, kort därefter Italien. Kvar var bara Kina, som japan hade slagits mot länge, och var inte jättelångt ifrån att ge upp heller. Halvtimme senare hade vi segrat. Under denna tiden hade Shiraz, Nova_risby och truffle lämnat, för klockan var nu drygt 2 på natten, men jag, plz och ubåt satt kvar som mäktiga segrare, euforiskt lyckliga och väldigt trötta. Vi delade upp världen emellan oss i fredskonferensen, och såg nöjda hur vi tre kunde ta i princip allt, och svikarna shiraz, truffle och nova_risby inte fick någonting i princip. Förutom shiraz då, hans AI plockade halva USA i konferensen.
TL:DR Vi spelade HoI4 med The Great War-modden. Var sturskna, fick stryk av AI:n i typ 3 timmar, men lyckades göra en heroisk vändning och vinna i slutändan. 10/10, skulle spela igen! Här är album med några bilder plz tog http://imgur.com/a/GIAIB
Detta var otroligt roligt, och vi kommer säkerligen köra igen, antingen denna modden eller någon annan, vill ni hänga på är det bara att hålla utkik!
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2017.02.09 02:05 harzach Podcast-PlayList vom Mittwoch, 08.02.2017

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